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2. Nachhaltigkeit – Die PKV finanziert sich selbst

Anbieter der privaten Krankenversicherung sind unabhängig von staatlichen Zuschüssen
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Obwohl die meisten berufstätigen Menschen in Deutschland die gesetzlichen Krankenkassen durch ihre Steuerzahlungen mitfinanzieren, sind diese auf staatliche Zuschüsse in zweistelliger Milliardenhöhe angewiesen. Diese Zuschüsse wurden bisher meist durch neue Staatsschulden finanziert. Würden diese staatlichen Zuschüsse wegfallen, würden die Krankenkassenbeiträge schlagartig steigen müssen.

Die private Krankenversicherung hingegen ist vollkommen unabhängig von staatlichen Zuschüssen und finanziert sich komplett selbst – über Beiträge. Zudem finanziert die PKV in gewissermaßen die GKV mit, da die PKV selbst Steuern zahlt. Auch alle privat Versicherten Steuerzahler finanzieren mit ihren Steuergeldern die Gesetzlichen Krankenkassen mit. Nur die GKV ist als Sozialversicherungsträger von der Steuer befreit.

Hohe Reserven und keine Staatszuschüsse

Damit die privaten Krankenversicherer die Gesamtheit ihrer abgeschlossenen Verträge erfüllen können, sind sie dazu gezwungen, stets Eigenkapital in Milliardenhöhe zur Verfügung zu haben. Diesbezüglich bilden sie erhebliche Sicherheitsreserven für ihre Kunden. Dies wird regelmäßig von der Aufsichtsbehörde kontrolliert. Im Jahr 2012 wurde von den PKV Unternehmen sogar mehr als doppelt so viel Kapital angehäuft wie von der Aufsichtsbehörde verlangt wurde und wird. Im Zuge dessen haben die privaten Krankenversicherungen bereits eine Reserve von über 200 Milliarden Euro aufgebaut, die Jahr für Jahr weiter wächst und bisher sogar alle Finanzkrisen überstanden hat. Mit diesen hohen Reserven werden zum Beispiel für die steigenden Gesundheitskosten ihrer Versicherten im Alter vorgesorgt (Informationen zur PKV im Alter).


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Altersrückstellungen halten Kosten im Alter niedrig

Damit mit zunehmendem Alter, bei steigenden Gesundheitskosten, die Beiträge der privaten Krankenversicherung nicht stark angehoben werden müssen, sind die Beiträge für Versicherte schon in jungen Jahren für solche Fälle vorkalkuliert. Das bedeutet, dass ein Teil des Beitrags bereits in jungen Jahren dafür verwendet wird, angespart zu werden, um im Alter bei steigenden Kosten der medizinischen Versorgung darauf zurückgreifen zu können. Dieses angesparte Kapital wird Altersrückstellungen genannt und am Kapitalmarkt angelegt. So müssen die immer weniger werdenden jungen Menschen nicht die immer mehr werdenden älteren Menschen mitfinanzieren, so wie es in der gesetzlichen Krankenkasse der Fall ist. Das belastet nämlich auf lange Sicht unsere Kinder und Enkelkinder.


Gesetzliche Beitragsbremse

Neben den Altersrückstellungen, die steigende Beiträge im Alter abfangen sollen, gibt es seit dem Jahr 2000 für privat Versicherte eine gesetzliche Beitragsbremse. Diese besagt, dass auf die Beiträge aller Neukunden ein 10 Prozentiger Aufschlag erhoben wird, welcher dann auf dem Kapitalmarkt angelegt, verzinst und dafür verwendet wird, Beitragssteigerungen nach dem 65. Lebensjahr abzufangen. Diese Regelung kann sogar zur Folge haben, dass die Beiträge nach dem 80. Lebensjahr sogar wieder sinken. Des Weiteren muss sich jede private Krankenversicherung dazu verpflichten, ihren Versicherten 80 Prozent ihrer Überschüsse gutzuschreiben und sogar 90 Prozent aller Kapitalerträge, die über einen festgelegten Zinssatz hinausgehen, anzurechnen.


Versicherungsbranche mit stabilem Wachstum

Die private Krankenversicherung hat für das Jahr 2014 Beitragseinnahmen in Höhe von 36,2 Milliarden Euro verzeichnet. Mit ihrem kontinuierlichen veränderten Angebot an Policen verstärken sie die Attraktivität ihres Versicherungskonzepts, so dass sich immer mehr Versicherungsnehmer zum Abschluss einer privaten Krankenversicherung entscheiden. Vor diesem Hintergrund durchläuft die private Krankenversicherung eine sehenswerte Entwicklung, die sich vor allem in der Steigerung der Beitragseinnahmen widerspiegelt. Somit kann sie die Kosten auch zukünftig sehr gut decken.

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