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8. Transparenz

Anbieter von privaten Krankenversicherungen müssen Informationspflichten nachkommen
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Eine private Krankenversicherung ist dazu verpflichtet, den zukünftigen Versicherungsnehmer umfassend über das Versicherungsverhältnis zu informieren – noch vor Vertragsabschluss. Dies besagt die Informationspflichtenverordnung. Hierzu gehören Versicherungsleistungen, Gesamtaufwand, Kündigungsfristen sowie die Beitragsentwicklung der letzten 10 Jahre.

Entstandene Kosten werden transparent aufgedeckt

Privatversicherte wissen stets genau, welche Kosten ihnen mit der jeweiligen Behandlung auferlegt werden. Nach vollzogener Behandlung erhalten sie von ihrem behandelnden Arzt eine Rechnung, die sie zunächst selbst bezahlen müssen. Im Anschluss daran wird die bereits beglichene Rechnung zur Kostenrückerstattung bei der privaten Krankenversicherung eingereicht. Mit diesem Vorgehen wird der Versicherte über die in Anspruch genommenen Leistungen und ihren Preis informiert. Vor dem Einreichen bei der privaten Krankenversicherung (PKV) sollte man die Rechnung auf Richtigkeit überprüfen.


Ärzte werden leistungsgerecht entlohnt

Für Ärzte entstehen ebenfalls Vorteile, wenn sie sich für die Behandlung von Privatpatienten entscheiden. Der Wert der ärztlichen Leistung kann in einer amtlichen Gebührenordnung nachgelesen werden. Daraufhin kann der Arzt dem Aufwand entsprechend höhere Honorare berechnen. Die privaten Krankenversicherungen sind hinsichtlich ihrer Behandlungsvielfalt nicht eingeschränkt, so dass selbst die teuersten Behandlungen und Arzneimittel verschrieben werden können.


Leistungsgerechtigkeit bei der Beitragszahlung

Bei der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wird pro Jahr eine Vielzahl von Leistungskürzungen registriert. Dies geschieht in der PKV nicht. PKV-Versicherte können sich ein Leben lang dem Leistungsumfang bedienen, der zu Beginn vertraglich festgelegt wurde. Die Versicherungsbeiträge sind dementsprechend so konzipiert, dass alle nötigen Behandlungen abgedeckt werden – auch im Alter.

Bei der Festsetzung eines leistungsgerechten Versicherungsbeitrags richtet man sich in der Regel an Größen wie etwa dem Leistungsumfang des Tarifs, das aktuelle Preisniveau und das individuelle Risiko der Kostenverursachung. Damit wird nicht nur eine gerechte, sondern auch objektive Berechnung der Versicherungsbeiträge geschaffen.


Kostensteigerungen werden offen begründet

Das deutsche Gesundheitssystem ist stetigen Änderungen ausgesetzt, wie etwa dem technologischen Fortschritt, allgemeinen Preissteigerungen und auch einer steigenden Lebenserwartung der Bevölkerung. Dies kann sich auch auf die Kosten auswirken.

Da sich solche Kostenänderungen im Vorfeld nicht berücksichtigen lassen, kann es zu nachträglichen Beitragsanpassungen der PKV kommen. Beispielsweise werden neue Behandlungstechniken oder ein verlängerter Anspruch auf Leistungen in den Versicherungsschutz aufgenommen, die entsprechend höhere Beiträge fordern. Jedoch kann die PKV keine eigenständigen Beitragsanpassungen veranlassen. Diese erfolgen erst nach einer Prüfung durch einen Treuhänder.


Beitragsanpassung unter Hinweis eines Tarifwechsels

Werden Beitragsänderungen bekannt, kann sich der Privatversicherte von seinen Tarifwechselrechten Gebrauch machen. Laut der Informationspflichtenverordnung müssen die privaten Krankenversicherungen ihre Versicherungsnehmer auf das Wahlrecht zum internen Tarifwechsel hinweisen – noch vor der Beitragsanpassung.

Bei einem Wechsel innerhalb der Versicherungsgesellschaft muss sich der Versicherungsnehmer nicht einer erneuten Gesundheitsprüfung unterziehen. Auch die bereits angesparten Rückstellungen werden auf den neuen Tarif übertragen. Bei Privatpatienten über 60 Jahren muss die PKV dem Versicherungsnehmer alternative 10 Tarife vorstellen, die dem bisherigen Versicherungsschutz ähneln, dafür deutlich günstiger sind.


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Initiative erleichtert den Tarifwechsel

Um Privatpatienten einen möglichst transparenten Wechsel des Versicherungstarifs zu ermöglichen, hat die PKV die Initiative „Leitlinien der Privaten Krankenversicherung für einen transparenten und kundenfreundlichen Tarifwechsel“ geschaffen. Diese Initiative prüft die Gegebenheiten des Tarifwechsels und stellt sicher, dass jeder Versicherungsnehmer den für sich besten Versicherungstarif findet.

Auch wird der Patient über alle Bedingungen des neuen Tarifs umfassend informiert. Die PKV sorgt an dieser Stelle für mehr Transparenz, indem sie Interessenten eine persönliche und bedarfsgerechte Beratung zum Wechsel anbietet. Damit sollen Versicherungsnehmer künftig über alle Leistungen der privaten Krankenversicherung und die damit verbundenen Beitragsunterschiede aufgeklärt sein.

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