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Private Krankenversicherung der Generali im Test

Die private Krankenversicherung der Generali - Tarife, Testergebnisse & Erfahrungen 2019
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Die Generali ist im Segment der privaten Krankenversicherung nicht mehr mit einer eigenen Krankenvollversicherung vertreten. Vielmehr bedient man sich des Vollversicherers aus dem eigenen Konzern und bietet die private Krankenversicherung über die Central an.

Vor einigen Jahren stand die Central aufgrund des Versicherungsmodells, mit günstigen Einsteigertarifen zu werben, in der Kritik. Beitragserhöhungen sorgten zusätzlich für schlechte Testurteile. Diese Geschäftsstrategie hat man in der Zwischenzeit überdacht und präsentiert sich heute mit soliden Tarifen und der Möglichkeit, die Höhe der Selbstbeteiligung zu bestimmen. Dafür wurde die Central im unabhängigen Test in der jüngeren Vergangenheit mehrfach ausgezeichnet.

Schwerpunkte in Zusatzversicherungen

Private Krankenversicherung der Generali Logo

Interessant für die Kunden des Kooperationspartners Central ist der neue Ansatz der strategischen Ausrichtung der Versicherung. Die Central hat sich in der Krankenvollversicherung neu positioniert und sich von den früher so günstigen Einsteigertarifen distanziert.

Diese fielen in einigen Tests vor allem durch gravierende Beitragssteigerungen auf, die exemplarisch für die Kategorie der Einsteigertarife waren. Daneben positioniert sich die Gesellschaft offenbar aber auch in anderen Zweigen der Zusatzversicherung neu und stellt ihr Produktspektrum insgesamt auf ein breiteres Fundament.


Punkte, Apps und Wearables: „Vitality“ von Generali

Mit „Vitality“ hat Generali einen ganz besonderen Tarif eingeführt: Dabei werden Versicherungsnehmer mit Gutscheinen, günstigen Prämien und weiteren Vergünstigungen „belohnt“, die sich besonders gesundheitsbewusst verhalten. In Kooperation mit dem südafrikanischen Finanzdienstleister Discovery entwickelt die Generali – nach der Allianz der zweitgrößte Versicherer in Deutschland – das neue Versicherungsprodukt.

So funktioniert „Vitality“

Jeder Versicherungsnehmer, der an „Vitality“ teilnimmt, kann auf einem Punktekonto das Guthaben mit ausgewogener Ernährung und Sport erhöhen. Die Steuerung des Punktekontos übernimmt eine App.

Um die sportlichen Aktivitäten und Konsumgewohnheiten zu messen, werden sogenannte Wearables genutzt, also Armbänder und andere Geräte, die Bewegung und weitere gesundheitsrelevante Daten aufzeichnen können. Dafür hat das Versicherungsunternehmen Vereinbarungen mit Unternehmen wie Nike, Fitbit und Garmin über die Nutzung von Wearables getroffen.

Punkte soll es auch für medizinische Vorsorge und den regelmäßigen Fitnessstudio-Besuch geben. Das Programm sieht vor, dass die Versicherten je nach Punktestand auf dem persönlichen Konto einen spezifischen Status erhalten: Bronze als Basiskategorie, Silber für die bessere Punktebilanz und Gold für die Spitzenpunktesammler. Je nach Status gibt es Belohnungen: Gutscheine, Boni oder auch Vergünstigungen bei der Prämienhöhe.

“Es zählt, wie der Versicherte sich zukünftig verhält”

Generali betont, dass nicht der gesundheitliche Status-Quo für die Punkteverteilung bei „Vitality“ herangezogen werden soll, sondern ob und wie sich die Versicherten um ihre Gesundheit bemühen. „Dabei kommt es nicht auf den vorhandenen Gesundheitszustand oder den Body-Mass-Index an“, erklärte Christoph Schmallenbach, Vorstand der Generali Deutschland. Entscheidend sei vielmehr, wie sich der Versicherte zukünftig verhalte.


Verstärkte Konzentration auf Zusatz- und Pflegeversicherung

Die Central hat sich recht stark auf die private Zusatzkrankenversicherung und die Pflegeversicherung konzentriert. Damit erweitert sie ihr Spektrum im gesundheitlichen Schutz ganz erheblich. Im Test wurde diese Neuausrichtung bereits konsequent belohnt. Die Gesellschaft fiel in der jüngeren Vergangenheit sowohl für ihre Pflegezusatztarife als auch für die Krankenzusatzversicherung mehrfach positiv auf. Sie sind offenbar als weiteres solides Standbein und als Ergänzung der privaten Krankenversicherung gedacht. Die Central beweist mit ihrer konsequenten Neuausrichtung, dass Krankenversicherer, die Kritik annehmen und umsetzen, in  unabhängigen Vergleichen mit guten Testergebnissen honoriert werden. Ratingagenturenhaben durchaus ein Augenmerk auf sich ändernde Tarifbedingungen und die Versicherungsprämien. Die Generali ist mit ihrer Kooperation mit dem Versicherer Central gut beraten.


Private Krankenversicherung im Test 2018

Die Central ist Teil der Generali-Konzerns. Die Private Krankenversicherung der Generali wird über die Central abgedeckt. Dementsprechend ist die Generali nicht als Anbieter im DISQ-Test aufgeführt. Wichtig ist das Abschneiden der Central.

Die Central zählt zu den wenigen Versicherern (4 von 20 Anbietern sind gut.), deren Service-Qualität mit gut bewertet wird (Quelle).

KriteriumPlatzierungQualitätsurteil
Service2gut
Konditionen17gut
Gesamt6gut

DISQ-Ergebnis 2017

Die Generali deckt den Bereich private Krankenversicherung über die Central ab. Die Private Krankenversicherung der Central überzeugt seit Jahren mit einem guten Service. 2017 belegt die Central in der Studie des Deutschen Instituts für Service-Qualität Platz zwei in der Kategorie Service. Auch in der Kategorie Konditionen schneidet die Central mit einer guten Bewertung ab.
Insgesamt belegt die private Krankenversicherung der Central mit 74,6 Punkten einen sicheren 7. Platz und erhält das Qualitätsurteil gut.


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Erfahrungen mit der Generali

Die Generali bietet keine eigene PKV an, sondern verweist auf die konzernzugehörige Central Krankenversicherung. Die Generali hat aufgrund ihrer Größe einen sicheren finanziellen Stand und kann ihren Kunden damit eine hohe Sicherheit bieten. Die private Krankenversicherung der Central hat im Gesamtergebnis der letzten DISQ-Studie vom 16.4.2015 leider nur mit einem „Befriedigend“ abgeschnitten (Quelle). Allerdings schaffte sie es im Teilbereich Serviceanalyse auf den vierten Platz und erhält damit die Wertung „gut“.

Zum Thema Kundenmeinungen

Kundenmeinungen, deren Wahrheitsgehalt man tatsächlich verifizieren kann, sind nicht leicht zu finden. Dafür müsste man die Möglichkeit bekommen, tatsächlich persönlich mit den Versicherten über die verschiedenen Krankenkassen zu sprechen. Diverse Foren im Internet sind voll von Erlebnisberichten. Leider kann man hier jedoch nie ganz sicher sein, wer wirklich hinter diesen Beiträgen steckt.

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