Private Krankenversicherung für Beamte im Test

Die private Krankenversicherung (PKV) ist für Beamte in den meisten Fällen deutlich günstiger als die gesetzliche Krankenversicherung, denn der Dienstherr beteiligt sich mit einem bestimmten Anteil an den Kosten. Lesen Sie hier, welche private Krankenversicherung für Beamte im Test besonders gut abgeschnitten hat.

PKV für Beamte im Test

Testinstitute und Ratingagenturen prüfen und bewerten regelmäßig die private Krankenversicherung. Im Fokus stehen neben den Tarifen auch die Unternehmen selbst.

Die Experten bewerten die jeweiligen Tarife hinsichtlich ihrer Eignung für die verschiedenen Berufsgruppen und vergleichen die unterschiedlichen Beitragshöhen. Fordern Sie jetzt direkt einen unverbindlichen Tarifvergleich der besten Tarife aus 2018 an.

Einige PKV-Anbieter auf Beamte spezialisiert

Auf dem Versicherungsmarkt gibt es einige Anbieter, die sich auf Beamte als Kundengruppe spezialisiert haben. Neben der DBV (Deutsche Beamtenversicherung) ist dieses zum Beispiel die DEBEKA, die mit ihren Tarifen in den verschiedenen Tests häufig gut abschneidet.

DtGV bewertet Tarife der Privaten Krankenversicherung 2017

Die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien (DtGV) Hat Ende Mai zwölf private Krankenversicherungen unter die Lupe genommen. Alle Versicherungsunternehmen, die im Test vertreten sind, sind bundesweit vertreten. Die Tester bewerteten die Versicherungstarife für drei verschiedene Berufsgruppen: Beamte, Angestellte und Selbständige (Quelle).

Der Test betrachtet drei Bereiche, die jeweils mit unterschiedlicher Wichtung in das Gesamtergebnis einfließen.

  • 60 Prozent des Gesamtergebnis ergeben sich aus der Bewertung der Tarife. Diese werden hinsichtlich Leistungen und Kosten bewertet.
  • Mit einem Viertel fließt das Ergebnis des Bereiches Transparenz und Komfort ein. Hier liegt der Fokus auf der Website des Unternehmens. Bewertet werden Benutzerfreundlichkeit und und Transparenz der Informationen.
  • Als dritter Bereich wurde die Qualität der Kundendienstes in Augenschein genommen. Das Ergebnis hat eine Wichtung von 15 Prozent.

Ergebnis PKV-Tarife für Beamte

Insgesamt kommen die Experten der DtGV zu dem Ergebnis, dass das Leistungsniveau durchgängig hoch ist. Hier gibt es keine riesigen Unterschiede. Bei allen Tarifen werden Fahrtkosten zum Arzt und zurück erstattet. Auch Kurleistungen wurden fast immer vollständig übernommen. Unterschiede gab es bei den Kostenübernahmen für Vorsorgeuntersuchungen, die über das gesetzlich vorgeschrieben Maß hinaus gehen. Die DKV wird positiv erwähnt, da sie als einzige eine Beitragsrückerstattung garantiert, wenn der Versicherte keine Leistungen beansprucht hat.
Bei der Beitragshöhe gibt es größere Unterschiede. Im Durchschnitt zahlen Beamte rund 285 Euro monatlich für eine Private Krankenversicherung mit 50 Prozent Beihilfe.

Die Testsieger im PKV Beamte Test

günstigster Beitrag:

  • Münchener Verein mit einem Monatsbeitrag von 232,40 Euro

bestes Preis-Leistungs-Verhältnis:

  • Hallesche mit einem Monatsbeitrag von 236,99 Euro

bestes Leistungsniveau:

Analyse von Stiftung Warentest

Im April 2014 hat Stiftung Warentest in ihrer Zeitschrift Finanztest die wichtigsten Tarife im Premiumsegment der privaten Krankenversicherungen analysiert. Dabei wurden auch 24 Tarife untersucht, die speziell für Beamte gelten. Die Untersuchung des Verbraucherschutzinstituts anhand eines Musterkunden kann gut als Anhaltspunkt für eine erste Auswahl der besten Tarife herangezogen werden. Dennoch ersetzt ein Testergebnis nicht den detaillierten Private Krankenversicherung Vergleich, der an den persönlichen Bedürfnissen des Versicherten ausgerichtet ist. Stiftung Warentest ermittelt erneut einen erheblichen Preisunterschied von mehreren 100 Euro im Monat, der zwischen den unterschiedlichen Tarifen besteht. Diese Tatsache macht den unabhängigen Vergleich der Tarife so wichtig. Das sehen auch die Experten von Stiftung Warentest so und weisen im aktuellen PKV Test erneut darauf hin, wie wichtig ein Vergleich von Tarifen und Preisen auch bei Beihilfetarifen ist.

Keine Veröffentlichung der Testergebnisse

Die PKV für Beamte wurde mit 24 Tarifen für die Beihilfe untersucht. Allerdings veröffentlicht Stiftung Warentest alle Testergebnisse nur kostenpflichtig. Wer die Resultate einsehen möchte, muss sich die Testergebnisse im Internet herunterladen. Dessen ungeachtet ist der Test von hoher Aussagekraft, denn die letzte umfangreiche Untersuchung liegt bereits einige Jahre zurück.

Wenige Top-Versicherer für Beamte und Beamtenanwärter

Nach Angaben von Finanztest (Finanztest, Ausgabe 5/2014) ist die Concordia mit dem Beihilfe-Tarif „BV20, BV30“ (Dieser übernimmt beispielsweise im dentalen Bereich die Kosten für Zahnersatz und Kieferorthopädie zu 100 %) derzeit der beste Anbieter für Beihilfetarife. Getestet wurde das Preis-Leistungs-Verhältnis für einen 35 Jahre alten männlichen Musterkunden, der einen Beihilfeanspruch in Höhe von 50 Prozent durch seinen Dienstherren hat. Der Tarif der Concordia zeichnet sich durch hohe Leistungen im ambulanten, im stationären und im dentalen Bereich aus. Mit 196 Euro pro Monat ist der Preis für den Musterkunden durchaus attraktiv.

Nur wenige Tarife für Beamten können überzeugen

Auf dem deutschen Versicherungsmarkt gibt es einige ausgewiesene Spezialisten für Beamtenversicherungen. Dies gilt insbesondere für die private Krankenversicherung, in der für Beamte kostengünstige Beihilfetarife greifen. Die Erhebung von Finanztest aus dem Jahr 2014 zeigt, dass die etablierten Beamtenversicherer in der PKV offenbar an Boden verloren haben. Zwar ist die Debeka als Spezialist für Beamten bekannt und auch die Concordia konnte in dem Test überzeugen, doch weitere Bestnoten für Beihilfetarife waren unter den besten Anbietern nicht zu finden. Hier ein Überblick über die Benotung einiger PKV-Tarife, die im Test am besten abgeschnitten haben:

  • Concordia, Tarife BV20, BV30 (Note 0,5)
  • Debeka, Tarife N20K, B30, WL20K,WL30 (Note 1,8)
  • Pax Familienfürsorge, Tarif B501 (Note 2,1)
  • Alte Oldenburger, Tarife A30, AA20, K330, KK32, Z30, ZZ20

Kostenlose Beratung von Experten

Als erfahrenen und unanbhängigen Versicherungsvermittler im Bereich Private Krankenversicherung können Sie uns täglich von 9 bis 18 Uhr unter 030 – 120 82 82 8 erreichen oder per E-Mail an kontakt@transparent-beraten.de

Ein Service von transparent-beraten.de

Focus Money testet Beihilfetarife

Focus Money hat im Jahr 2013 (Ausgabe 46/2013) in Zusammenarbeit mit der Ratingagentur Franke und Bornberg Tarife unter die Lupe genommen, die speziell für Beamte und Beamtenanwärter konzipiert wurden. Im Fokus stand dabei der Leistungsumfang der Tarife.

Die Testsieger in der Übersicht

Versicherer Tarif Beitrag Gesamtnote
Debeka B50A,WL50A 48,83 1,83
LKH BA50 37,53 1,42
Continentale BACOMFORT-B/50BASP2-, B/50, BAEB-BU/50 37,57 1,58

In derselben Ausgabe hat Focus Money auch Einsteigertarife für Beamtenanwärter untersucht. Hierbei lag der Fokus verstärkt auf der Prämienhöhe. Doch auch die Leistungen gingen zu einem Drittel in die Bewertung mit ein. Getestet wurden Top-Tarife, da der Anwärter nur noch einen geringen Teil selbst zahlen muss und dadurch die Kosten überschaubar sind. Als Modellkunde wurde ein 30-jähriger Beamtenanwärter angesetzt. Auch in dieser Untersuchung konnte die Debeka den ersten Platz belegen.

Testsieger-Tarife für Beamtenanwärter

Versicherer Tarif Gesamtnote
Debeka B50A,WL50A 1,33
LKH BA50 1,42
Continentale BAGOMFORI-B/50,BASP2-B/50,BAEB-BU/50 1,58

 Deshalb ist eine PKV für Beamte besonders zu empfehlen

  1. Gerade für Beamte und Beamtenanwärter ist die Private Krankenversicherung eine günstige und leistungsstarke Alternative zum gesetzlichen Krankenversicherungsschutz.
  2. Durch den Beihilfetarif ist es für Beamte ausreichend eine so genannte Teilversicherung in der PKV abzuschließen – was wiederum dazu führt dass die PKV gerade für Beamte eine kostengünstige Absicherung mit guten Leistungen bietet.
  3. Viele private Krankenversicherungen haben spezielle Beihilfetarife.
  4. Durch den Beihilfetarif bestimmter PKVs können Beamte Leistungen erhalten, die normalerweise nicht Teil der privaten Krankenversicherung sind.

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Das Angebot der PKV für Beamte

Da die Private Krankenversicherung sehr viel flexibler in der Gestaltung ihrer Tariflandschaft ist, hält sie spezielle Angebote für Beamte bereit. Diese so genannten Beihilfetarife ergänzen die Beihilfe optimal zu einem leistungsstarken und umfassenden Versicherungsschutz.

Beihilfetarife als idealer PKV-Schutz für Beamte

Die Beihilfetarife machen in der privaten Krankenversicherung eine ganz eigene Tarifgruppe aus. Da sie nur einen bestimmten Ausschnitt der Absicherung im Krankheitsfall abdecken, sind ihre Kosten überschaubar (private Krankenversicherung Kosten). Beamte und Beamtenanwärter können sich durch die Kombination mit der Beihilfe des Dienstherren somit sehr anspruchsvoll und dennoch kostengünstig absichern. Einzige Voraussetzung hierfür ist es, in der privaten Krankenversicherung versichert zu sein. Dafür genügt auch schon eine einfache Teilversicherung der PKV. Mit dem Beihilfetarif können somit auch zusätzliche Leistungen abgesichert werden, die in der privaten Krankenversicherung sonst nicht mitversichert gewesen wären.

Haben Sie Fragen zum Thema Private Krankenversicherung für Beamte und Beihilfetarife? Fordern Sie direkt einen kostenfreien und unverbindlichen Tarifvergleich einer Auswahl aktueller PKV-Tarife für Beamte an. Oder kontaktieren Sie uns gern persönlich – unverbindlich und kostenfrei: 030 – 120 82 82 8 (Mo – Fr: 9 – 18 Uhr) oder per E-Mail unter kontakt@transparent-beraten.de.

Die preislichen Unterschiede betragen zum Teil mehrere hundert Euro im Monat. Ein Vergleich lohnt sich in jedem Fall.

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Die Beihilfe: Wer bekommt sie und was bietet sie?

In der Verordnung über Beihilfe in Krankheits- Pflege- und Geburtsfällen (BBhV) definiert § 1 Regelungszweck die Beihilfe folgendermaßen: “Die Beihilfe ergänzt die gesundheitliche Eigenvorsorge.”

Beihilfe, wofür wird sie gezahlt?

Beihilfefähig sind laut § 6 BBhV ausschließlich notwendige und wirtschaftlich angemessene Aufwendungen. Dabei muss es sich um wissenschaftlich anerkannte Behandlungen handeln, die nach der Gebührenordnung (GOÄ) berechnet werden. Das heißt, für alle durch einen Arzt, Zahnarzt oder Psychotherapeuten verbrauchten und verschriebenen Arzneimittel und Verbandsmaterialien wird Beihilfe gezahlt.
Ausnahmeregelung: Andere Aufwendungen sind ausnahmsweise beihilfefähig, soweit diese Verordnung die Beihilfefähigkeit vorsieht. (§ 6 BBhV)

Wer ist beihilfeberechtigt?

Beihilfeberecht sind:

  • Beamte
  • Beamtenanwärter
  • Richter
  • Versorgungsempfänger
  • frühere Beamte

Darüber hinaus gibt es weitere Personengruppen, die von der Beihilfe profitieren können. Ehepartner, eingetragene Lebenspartner und Kinder von beihilfeberechtigten Personen zählen zu den berücksichtigungsfähigen Angehörigen.
Ehepartner und Lebenspartner sind nur berücksichtigungsfähig, wenn sie ihre jährlichen Einkünfte den Betrag von 17.000 Euro nicht übersteigen (Quelle).So genannte Versorgungsempfänger sind pensionierte Beamte, ehemalige Richter, Soldaten und Hinterbliebene.

Die Beihilfehöhe liegt je nach Familiensituation zwischen 50 und 80 Prozent.

Von diesen Leistungen können Beamte in der PKV profitieren

Der Abschluss einer privaten Krankenversicherung lohnt sich für Beamte nicht nur in finanzieller Hinsicht. Vor allem die zusätzlichen Leistungen machen den Abschluss so attraktiv.

Der Versicherte profitiert unter anderem von

  • Chefarztbehandlungen
  • Zahnersatz
  • Heilpraktiker-Leistungen
  • Kieferorthopädie-Leistungen
  • Beihilfe-Tarife für Kinder und Ehepartner

Beihilfe übernimmt mindestens 50 Prozent der Behandlungskosten

Die Beihilfe, die die Beamte von ihrem Dienstherren erhalten, ist vergleichbar mit dem Arbeitgeberanteil der gesetzlichen Krankenversicherung. Allerdings beteiligt sich der Dienstherr nicht an den Versicherungsbeiträgen, sondern an den Krankheitskosten.

Wie bekomme ich den Beihilfeanspruch?

Um den Beihilfeanspruch von seinem Dienstherren zu erhalten, muss eine Beihilfebescheinigung in schriftlicher Form bei der Beihilfeberechtigungsstelle vorgelegt werden. In der Regel übernehmen die private Krankenversicherung und der zuständige Beihilfeträger jeweils 50 Prozent der Behandlungskosten.

Die Verrechnung erfolgt dann ähnlich wie bei anderen privat Krankenversicherten. Der Versicherte erhält die Arztrechnung und muss diese zuerst selbst begleichen. Anschließend übergibt er die Rechnung jeweils an seine Krankenversicherung und den Beihilfeträger übergeben. Die Kosten der ärztlichen Leistungen werden nach einem festgelegten Prozentsatz jeweils anteilig von Versicherung und Beihilfeträger übernommen. Der entsprechende Prozentsatz ist in den Beihilfeverordnungen der Länder bzw. des Bundes festgelegt. In den Beihilfeverordnungen sind auch alle Leistungen aufgeführt, die beihilfefähig sind. In der Regel sind das alle medizinisch notwendigen Behandlungen, deren Kosten angemessen sind.

Darum ist die Gesetzliche Krankenversicherung für Beamte nicht empfehlenswert.

Die GKV ist für Beamte nicht empfehlenswert, da sie nicht beihilfekonform ist. Der öffentliche Dienst zahlt für Beamte keinen Arbeitgeberbeitrag zur Krankenversicherung, sondern beteiligt sich durch die Beihilfe direkt an den Krankheitskosten. Der Restbetrag (in der Regel 50 Prozent) kann nur über die PKV versichert werden. Grund: In der GKV gibt es keine Teilversicherung.

Aktueller Hinweis zur Beihilfe für Beamte in Hamburg

Für Beamte der Stadt Hamburg könnte sich die Gesetzliche Krankenversicherung ab dem 1. August 2018 lohnen. Die Stadt lässt Beamte dann wählen ob, sie wie bisher Beihilfe erhalten möchten, ob lieber den halben Beitrag zur Krankenvollversicherung. Ob sie sich dann privat oder gesetzlich versichern, bleibt den Beamten weiterhin überlassen. Allerdings könnte sich dann eine GKV für Beamte durchaus lohnen. Beamte, die darüber nachdenken statt der individuellen Beihilfe, die Pauschale zu wählen, sollten jedoch beachten, dass die Entscheidung endgültig ist. Wer sich für eine Variante entschieden hat, muss bei dieser bleiben, solange die Hansestadt Hamburg der Arbeitgeber ist (Quelle).

Ein Tipp von Versicherungsmakler und PKV-Experten Alexander Vorgerd

Freie Heilfürsorge

Eine Reihe von Staatsbediensteten, wie zum Beispiel Polizisten, Soldaten und auch Mitarbeiter der Hamburger Feuerwehr sind über die freie Heilfürsorge versichert. Diese weist gerade in den Bereichen Sehhilfe, Zahn und Auslandsreisen gewisse Lücken auf. Betroffene sollten ihren Versicherungsschutz in diesen Bereichen durch Zusatztarife erweitern.

Wie finde ich die perfekte PKV für Beamte?

Da für Beamte der Abschluss einer privaten Krankenversicherung in der Regel Sinn macht, stehen Mitglieder dieser Berufsgruppe über kurz oder lang vor der Frage, welche Versicherung und welcher Tarif es denn nun sein soll. In dem Dschungel aus unterschiedlichen Policen die richtige zu wählen scheint zunächst gar nicht so leicht zu sein. Trotzdem möchte man die Versicherung mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis, die auch noch optimal auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Es gibt drei Möglichkeiten, den richtigen Tarif zu finden:

  • Vergleich der Tarife durch Testergebnisse
  • Tarifvergleich per Rechner
  • Beratung durch einen unabhängigen Experten

Diese drei Methoden können einzeln oder auch in Kombination angewendet werden. Wer eine Beratung durch einen Versicherungsexperten wünscht, aber trotzdem die Zügel in der Hand behalten möchte, der kann selbst Wunschtarife per Testberichte oder Rechner ermitteln und zu diesen Tarifen dann einen Experten befragen. Gerne können Sie in diesem Zusammenhang unsere unabhängigen Versicherungsmakler kontaktieren. Telefonisch unter 030 – 120 82 82 8 oder per E-Mail unter kontakt@transparent-beraten.de. Die Beratung ist für Sie kostenfrei.

Fast die Hälfte aller Privatversicherten sind Beamte:


Deshalb ist eine PKV für Beamte besonders zu empfehlen.

Beihilfe: Bemessungssatz für Bundesbeamte

Der Bemessungssatz ist der Erstattungsanteil am beihilfefähigen Rechungsbetrag. Die Höhe des Bemessungssatzes ist je nach Familiensituation unterschiedlich hoch.

Perosnenkreis Bemessungssatz
behilfeberechtigte Person ohne Kinder oder mit einem Kind 50 Prozent
beihilfeberechtigte Person mit zwei oder mehr im Familienzuschlag* berücksichtigungsfähigen Kindern 70 Prozent
berücksichtigungsfähige Person 70 Prozent
jedes im Familienzuschlag* berücksichtigungsfähige Kind 80 Prozent
Empfängerinnen und Empfänger von Versorgungsbezügen 70 Prozent

*Begriffserklärung Familienzuschlag: Der Familienzuschlag ist Teil der Beamtenbesoldung und richtet sich in seiner Höhe nach dem Familienstand und der Anzahl der Kinder, für die ein Anspruch auf Kindergeld besteht.
(Quelle: Bundesverwaltungsamt)

Auf die Leistungen (private Krankenversicherung Leistungen), die von der Beihilfe bezuschusst werden, hat die Bundesbeihilfe jedoch Grenzen in Höhe der Zuschüsse in den Bemessungssätzen vorgesehen. Wie bereits erwähnt, betragen im Grundsatz die Kostenübernahmen für alle Beihilfeberechtigten 50 Prozent. Diese erhöhen sich jedoch auf 70 Prozent, wenn der Beamte mehr als ein kindergeldberechtigtes Kind hat.

80 Prozent Beihilfe für Kinder

Die Kinder von beihilfeberechtigten Personen haben den höchsten Beihilfeanspruch. Der Beihilfesatz für Kinder liegt bei 80 Prozent. Im Vergleich dazu liegt der Bemessungssatz für Ehepartner und eingetragene Lebenspartner nur bei 70 Prozent. Die Versorgungslücke muss durch eine PKV geschlossen werden (Private Krankenversicherung Ehepartner).

Monatliche Kosten einer Privaten Krankenversicherung für Beamte
– 2 Rechenbeispiele nach Umfang der enthaltenen Leistungen –

Vorgaben

  • Geburtsjahr: 1976
  • Beruf: Beamter/in auf Lebenszeit
  • Beihilfeträger: Bund
  • unverheiratet, keine Kinder
  • Versicherungsbeginn: 01.02.2019
HÖHE DES MONATSBEITRAGS NACH LEISTUNGSUMFANG (WERTE GERUNDET)
Topschutz ohne Selbstbeteiligung 211 €
Topschutz mit Selbstbeteiligung 189 €

Erläuterungen zu Leistungsumfang und Leistungsunterschieden der Tarifen

Der Grundschutz ist in seinem Umfang, dem des gesetzlichen Krankenversicherungsschutzes sehr ähnlich. Er enthält im Gegensatz zum Komfort- und Premiumschutz bestimmte Leistungen gar nicht.

Dazu gehören: Kosten für Heilpraktiker, Psychotherapie und andere alternative Heilmethoden.
Darüber hinaus gibt es keinen Anspruch auf eine Unterbringung im Einbett- bzw. Zweibettzimmer und auch die Chefarztbehandlung fällt beim Grundschutz weg.
Außerdem gibt es Einschränkungen bei der Kostenerstattung. So werden bei einer Vielzahl von Leistungen lediglich die Kosten in Höhe von etwa 50-80 % zurückgezahlt.

Beim Premiumschutz erstattet die PKV nahezu alle Leistungen zu 80 bis 100 %. Ausnahme sind die Kosten für Zahnersatz (Prothesen, Brücken, Kronen), sowie Inlays, Implantate und Kieferorthopädie.

Vorteile der PKV für Beamtenanwärter

Auch Beamtenanwärter und Beamte auf Widerruf haben einen Anspruch auf Beihilfe. Viele private Krankenversicherer bieten Spezialtarife an, die günstiger sind als die gesetzliche Krankenversicherung. Die Versicherer können die Beiträge zu einem niedrigeren Beitragssatz anbieten, da für Beamtenanwärter noch keine Altersrückstellungen gebildet werden. Diese speziellen Tarife für Beamtenanwärter und Beamten auf Widerruf enthalten jedoch meist einer Altersgrenze. Ist der Anwärter älter und hat die Grenze überschritten, muss er die regulären Beiträge zahlen.
Nach der Zeit der Anwarterschaft kann der Versicherte ohne Probleme in einen anderen Tarif innerhalb des Unternehmens oder ganz zu einem anderen privaten Krankenversicherung Anbieter wechseln.

Ähnliche Vorteile erhalten Beamte bei wichtigen Berufsunfähigkeitsversicherung. Mehr zu dem Thema finden Sie den Seiten unseres Fachportals zur Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte.

Lücken mit Prozentualtarifen schließen

Ein weiteres Angebot vieler PKV-Anbieter umfasst die so genannten Prozentualtarife für Beamte und Beamtenanwärter. Diese ergänzen die Beihilfe, die sich vom Leistungsumfang her noch nicht ganz an die Leistungen der privaten Krankenversicherungen angepasst hat. Die Prozentualtarife schließen die Kostenlücke bei Leistungen, die die Beihilfe nicht oder nur teilweise übernimmt. Damit verhindern sie, dass der Beamte gewisse Teile selbst bezahlen müsste. Dies ist zum Beispiel häufig im Bereich Zahnbehandlung, Zahnersatz und Kieferorthopädie der Fall.

Das leistet ein Prozentualtarif

Die private Krankenversicherung erstattet die Kosten von gewissen Zahnbehandlungen in vielen Fällen komplett. Doch von der Beihilfe ist ausgerechnet für diese Leistung keine Kostenübernahme vorgesehen. In solch einem Fall würde man als Beamter dann auf 50 bis 70 Prozent der Kosten sitzen bleiben. Aus diesem Grund sollten Beamte mit Beihilfeanspruch in jedem Fall einen solchen Prozentualtarif abschließen.
Dieser Tarif übernimmt auch bei Nichtleistung durch die Beihilfe, trotzdem alle Kosten.

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Sind PKV-Beiträge von Beamten steuerlich absetzbar?

Die Frage, ob die Private Krankenversicherung steuerlich absetzbar ist, kann mit ja beantwortet werden. Denn Beamte können wie alle anderen auch, ihre Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung als Sonderausgaben geltend machen. Allerdings gilt das ausschließlich für die Beiträge zur Basisabsicherung.

Die Basisabsicherung ist dabei nicht gleichzusetzen mit dem Basistarif, den die privaten Krankenversicherer anbieten und der im Leistungsumfang mit dem der GKV gleichzusetzen ist. Zusatzleistungen, wie zum Beispiel Unterbringung in einem Einbettzimmer und Krankentagegeld können steuerlich nicht abgesetzt werden.
Wer seine Krankenversicherungsbeiträge angeben möchte, muss dafür die Anlage Vorsorgeaufwand nutzen.

Sonderausgaben

Der Begriff Sonderausgaben meint die verschiedenen Versicherungsbeiträge, die der Steuerpflichtige zu zahlen hat. Dabei unterscheidet der Gesetzgeber zwischen Altersvorsorgeaufwendungen und und sonstigen Vorsorgeaufwendungen, zu denen auch die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung zählen.

Das sogenannte Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung, das im Jahr 2010 in Kraft trat, verbesserte die steuerliche Berücksichtigung der sonstigen Vorsorgeaufwendungen.
So wurden die Höchstbeträge für die sonstigen Vorsorgeaufwendungen angehoben und liegen nun für Steuerpflichtige, die einen Anspruch auf Beihilfe haben bei 1.900 Euro.

Diese Posten können nicht steuerlich geltend gemacht werden

  • Beitragsanteile für Komfortleistungen (z.B. Chefarztbehandlung)
  • Beitragsanteile für Krankenhaustagegeld und Krankentagegeld
  • Beitragsrückerstattung: Erstattet das Versicherungsunternehmen Beiträge zurück, müssen die Rückerstattungen mit den gezahlten Beiträgen verrechnet werden.
  • Selbstbehalt: Dieser zählt nicht als Beitrag zur Krankenversicherung.

Private Krankenversicherung Beamte: eine gute Entscheidung

Beamte erhalten von ihrem Dienstherren keinen Arbeitgeberanteil zur Krankenversicherung. Das heißt, Beamte, die sich für eine gesetzliche Krankenversicherung entscheiden, müssen den Versicherungsbeitrag komplett selbst zahlen. Allerdings erhalten Beamte Beihilfe von ihrem Dienstherren. Damit beteiligt er sich zu mindestens 50 Prozent an den Krankheitskosten. Da die PKV hier flexibler ist, kann sie spezielle Tarife für Beamte anbieten. So kann sich ein Beamter sehr kostengünstig privat krankenversichern und dabei von den umfangreichen Leistungen der PKV profitieren.

Private Krankenversicherung Vergleich vor Vertragsabschluss

Die Tarife der Privaten Krankenversicherungen unterscheiden sich zum Teil deutlich in Beitragshöhe und Leistungsumfang. Daher sollten auch Beamte in jedem Fall einen Private Krankenversicherung Vergleich durchführen, bevor sie sich für einen Anbieter entscheiden. Ein individueller Tarifvergleich ermittelt die Versicherungsangebote mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis für Ihre persönlichen Anforderungen.