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Private Krankenversicherung für Familien

Ratgeber, Tipps und aktuelle Testergebnisse 2019 zur privaten Krankenversicherung für Familien
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die private Krankenversicherung (PKV) kennt keine Familienversicherung, wie sie in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) etabliert ist.
  • Deshalb müssen Eltern in der PKV für ihre Kinder einen eigenen Beitrag bezahlen.
  • Allerdings sind die Beiträge für Kinder relativ gering und es können Abzüge geltend gemacht werden.
  • Der Gesamtbeitrag für die PKV ist gerade bei gut verdienenden Eltern nicht viel höher wie derjenige der GKV.
  • Dabei profitiert die ganze Familie von einer besseren medizinischen Versorgung und vielen Zusatzleistungen.

Keine Familienversicherung nach Art der GKV

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) sieht vor, Familienangehörige ohne eigenes Einkommen beitragsfrei zu versichern. In der sogenannten Familienversicherung können somit der nicht-berufstätige Ehepartner und Kinder ohne Einkommen kostenlos in der GKV mitversichert werden. Sie erhalten die Leistungen, die der Gesetzgeber für Kinder und Erwachsene zur Behandlung von Krankheiten vorsieht. In der privaten Krankenversicherung (PKV) gibt es dieses Konstrukt nicht. Hier fallen für Ehepartner und Kinder eigene Beiträge an.

In der PKV zahlt jeder Versicherte Beiträge

Das Versichern einer Familie mit zwei Kindern kann für privat Versicherte zu einer teuren Angelegenheit werden. Denn für jeden Mitversicherten fallen eigene Beiträge an. Wer also eine Familie mit zwei Kindern und einen Ehepartner versichern muss, hat mit entsprechenden Kosten für die PKV-Beiträge zu rechnen.

Oft haben Familien nicht mal die Wahl: Sind beide Elternteile gesetzlich versichert, wird das Kind automatisch in die GKV anmeldet. Ist der privat versicherte Ehepartner auch derjenige mit dem höchsten bzw. dem einzigen Einkommen, müssen die Kinder und der Partner ohne eigenes Einkommen in der Regel hingegen in der privaten Krankenversicherung mitversichert werden. Auch wenn beide Elternteile in der privaten Krankenversicherung sind, können die Kinder nicht die gesetzliche Krankenversicherung.

Allerdings profitiert bei der PKV auch die ganze Familie von einer besseren medizinischen Versorgung. Dazu erhält sie bei Fachärzten schneller Termine, genießt Behandlungen beim Chefarzt sowie mehr Therapiemöglichkeiten und ist flexibler in der Gestaltung von Zusatzleistungen. Und gerade bei Gutverdienern ist die PKV gar nicht so viel teurer als die GKV.

Steuern sparen und Rückerstattung der Beiträge

Eltern können die PKV-Beiträge für ihre Kinder als Vorsorgeaufwendungen steuerlich absetzen. Allerdings betrifft dies nur die Kosten der Basisabsicherung. In der Bescheinigung der Versicherung ist dessen Höhe im jeweiligen Tarif ersichtlich. Voraussetzung für die steuerliche Absetzung ist, dass Eltern Anspruch auf Kindergeld oder den Kinderfreibetrag haben, für den Unterhalt ihrer Kinder sorgen und die Steuererklärung abgeben.

Zudem kriegen privat Krankenversicherte einen Teil ihrer Beiträge zurück, wenn sie keine Leistungen beziehen.

Familientarife in der PKV?

In der privaten Krankenversicherung gibt es keine Familientarife, so wie das in der GKV der Fall ist. “Zwar gab es schon Versicherungen, die Angebote für die gesamte Familie in ihrer Produktpalette hatten. So gab es einheitliche Lösungen beim Selbstbehalt. Grundsätzlich hat aber jede Person ihren eigenen Vertrag”, sagt unser PKV-Experte Robert Böhrk. Deshalb müssten Familien die Beiträge für jedes einzelne Mitglied ermitteln und vergleichen. Wichtig dabei ist, dass Kinder teilweise andere Bedürfnisse haben als Erwachsene – etwa im dentalen Bereich.

Die Beiträge für Kinder werden anders und günstiger kalkuliert als jene für Erwachsene “Das wichtigste Argument für eine PKV soll aber nicht das Sparen sein, sondern die besseren medizinischen Leistungen.” Sparpotential bietet die PKV aber dennoch: Etwa durch Steuerabzüge sowie Beitragsrückerstattungen.

Annahmezwang für Neugeborene

Schließt eine Familie eine private Krankenversicherung ab, so müssen sich sämtliche Familienmitglieder einer Gesundheitsprüfung unterziehen. Nur für Neugeborene entfällt diese, wenn das Baby innerhalb von zwei Monaten nach der Entbindung in der PKV der Eltern angemeldet wird.


PKV für Familien im Test

In der PKV gibt es keine klassischen Familientarife und daher auch keine spezifischen Testergebnisse für Familien. Hier finden Sie allgemeine Testergebnisse. Nutzen Sie das unten stehende Vergleichsformular mit aktuellen Tarifen 2019 – kostenlos und unverbindlich!


Monatliche Kosten

In unserem Beispiel nehmen wir eine Familie, bei der nur ein Elternteil angestellt ist und brutto 5.100 Euro pro Monat verdient. Der andere Elternteil ist hauptberuflich für die Betreuung der beiden Kinder im Alter von drei und sechs Jahren zuständig. In der privaten Krankenversicherung wäre die ganze Familie noch vor Abzuges des Arbeitgeberanteils für 1.084 Euro pro Monat versichert – wobei die Kinder jeweils 105 Euro pro Monat kosten. Es sind eher Beginnertarife, aber bei einer soliden Versicherung mit Wahlleistung im Krankenhaus.

Bei der GKV kommt die ganze Familie monatlich auf 842 Euro. Allerdings sieht es nach Steuerrückerstattungen und allfälliger Beitragsrückerstattungen anders aus, wie die Tabelle zeigt:

Vergleich ohne LeistungenGKVPKV
Beitrag842 €1084 €
Minus Arbeitgeber-Beitrag421 €238 €
Minus Steuerrückerst.164 €290 €
Minus Beitragsrückerst. (total)0 €163 €
Total257 394

Fazit: PKV kann sich für Familien lohnen

Anhand des Rechenbeispiels sehen Sie: Eine private Krankenversicherung kostet zwar etwas mehr als die GKV. Allerdings ist der Versicherungsschutz in der Regel besser. Sie kann zudem sehr gut mit Selbstbeteiligung abgeschlossen werden. Dadurch können die Beiträge noch einmal erheblich reduziert werden. In der Regel gelten die Selbstbeteiligungen für alle in der PKV Versicherten. Allerdings muss man darauf achten, ob sie nur im ambulanten Bereich greifen oder ob auch der stationäre und der dentale Bereich davon betroffen sind. Ebenso ist zu prüfen, ob bei der Selbstbeteiligung für Kinder und Erwachsene doch eigene Regelungen greifen.


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So wichtig ist der Tarifvergleich

Es ist kompliziert eine Familie ausreichend abzusichern. Denn jedes Mitglied hat andere Bedürfnisse. Deshalb sollte man sich für den Tarifvergleich ausreichend Zeit nehmen und einen Experten befragen. Bei Fragen können Sie uns unter 030 – 120 82 82 8 oder kontakt@transparent-beraten.de erreichen. Wir beraten Sie unverbindlich und kostenlos.

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