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Private Krankenversicherung für Feuerwehrleute

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Das Wichtigste in Kürze

  • Je nachdem, in welchem Bundesland Feuerwehrleute arbeiten, haben sie entweder Anspruch auf Beihilfe oder freie Heilfürsorge.
  • Beamte der Berufsfeuerwehr, die Heilfürsorge erhalten, sollten sich über eine Anwartschaftsversicherung der privaten Krankenversicherung günstige Beiträge fürs Alter sichern.
  • Die Kosten für eine große Anwartschaftsversicherung liegen bei bis zu einem Viertel der späteren Beiträge. Die kleine Anwartschaft ist hier deutlich günstiger.
  • Beamte mit Anspruch auf Beihilfe sollten über eine Restkostenversicherung ihre Versorgungslücken schließen.
  • Die Kosten für die private Krankenversicherung für Feuerwehrleute sind deutlich günstiger als in der gesetzlichen Krankenversicherung.
  • Im Test zur privaten Krankenversicherung für Beamte 2019 belegt die LKH Platz 1 im Bereich bestes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Private Krankenversicherung für Feuerwehrleute

Beamte der Berufsfeuerwehr im aktiven Dienst haben je nach Bundesland Anspruch auf die freie Heilfürsorge oder Beihilfe. Egal ob Beihilfe oder Heilfürsorge – der Versicherungsschutz weist Lücken auf, die durch eine private Krankenversicherung für Feuerwehrleute oder private Krankenzusatzversicherungen geschlossen werden sollten.


Beihilfe oder Heilfürsorge – Regelungen der Bundesländer

Nicht alle Bundesländer gewähren freie Heilfürsorge. In einigen Bundesländern gibt es auch während des aktiven Dienstes “nur” Beihilfe. Deutschlandweit erhalten Feuerwehrleute mit Beginn der Pension Beihilfe – egal, welche Regelungen vorher galten.

BundeslandHeilfürsorge oder BeihilfeBeihilfesätze ab Pension
Baden-WürttembergHeilfürsorge bis zur PensionVerbeamtung vor 1.1.2013: 70 %
Verbeamtung nach 1.1.2013: 50 %
BremenHeilfürsorge bis zur Pensionje nach Familienstand zwischen 60 % und 85 %
HessenBeihilfe 50 %, ab zwei Kindern 70 %Kommunen in Hessen können Beamte auf Probe im Einsatzdienst der Berufsfeuerwehr Heilfürsorge gewähren.
NiedersachsenHeilfürsorge bis zur PensionBei Heilfürsorge werden 1,3 % vom Lohn abgezogen.
Bayern, Berlin, Brandenburg Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, ThüringenBeihilfe 50 %, ab zwei Kindern 70 % 70 % (keine Besonderheiten)
Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-HolsteinHeilfürsorge bis zur Pension 70 % (keine Besonderheiten)

(Stand: 07/2019)


Die freie Heilfürsorge für Feuerwehrleute

Anspruch auf Heilfürsorge haben ausschließlich Beamte, die besonders riskante Tätigkeiten ausüben und im aktiven Dienst stehen. Gewährt der Dienstherr freie Heilfürsorge, zahlt er 100 Prozent der erstattungsfähigen Aufwendungen. Das heißt, in dieser Zeit ist theoretisch keine zusätzliche Krankenversicherung nötig. Allerdings müssen auch Feuerwehrleute mit Heilfürsorge eine Pflegepflichtversicherung abschließen. Auch eine zusätzliche private Pflegeversicherung ist für Feuerwehrleute aufgrund des hohen Risikos zu empfehlen.

Fakten zur freien Heilfürsorge

Heilfürsorge bekommen in der Regel nur Beamte im aktiven Dienst. Spätestens nach dem aktiven Dienst muss eine Krankenversicherung für Feuerwehrleute abgeschlossen werden. Die Leistungen der Heilfürsorge stehen außerdem nur dem Mitarbeiter der Feuerwehr direkt zu. Angehörige sind nicht abgesichert. Sie sind jedoch u. U. beihilfeberechtigt.

Mit der Pensionierung kommt die Beihilfe

Wird ein Beamter der Berufsfeuerwehr pensioniert, erlischt das Recht auf Heilfürsorge – ab jetzt greift die Beihilfe. In der Regel liegt diese für pensionierte Beamte bei 70 Prozent. Das heißt, der Versicherte benötigt eine Restkostenversicherung für die fehlenden 30 Prozent der Kosten.

Zahnzusatzversicherung bei Heilfürsorge sinnvoll

Heilfürsorgeberechtigte profitieren im Bereich des Zahnersatzes von einem doppelten Festzuschuss seitens ihres Dienstherrn. Trotzdem ist eine private Zahnzusatzversicherung sinnvoll, da die Kosten für hochwertigen Zahnersatz, wie beispielsweise Inlays, aus eigener Tasche finanziert werden müssen.

Wer hat Anspruch auf Heilfürsorge?

  • Bundespolizisten
  • Landespolizisten*
  • Berufsfeuerwehrleute*
  • Justizvollzugsbeamte*
  • Berufssoldaten erhalten mit der unentgeltlichen truppenärztlichen Versorgung eine der Heilfürsorge vergleichbare Leistung.

* je nach Landesregelungen, siehe Tabelle oben

Private Krankenversicherung und Beihilfe für Feuerwehrleute

Anders als bei der freien Heilfürsorge übernimmt der Dienstherr, im Falle des Bezugs von Beihilfe, lediglich 50 bis 80 Prozent der anfallenden Arztkosten für Feuerwehrbeamte. Für die Abdeckung der restlichen 20 bis 50 Prozent muss eine private Krankenversicherung (PKV) abgeschlossen werden. Wenn Feuerwehrleute in den Ruhestand gehen, greift zudem automatisch die Beihilfe, auch wenn vorher die freie Heilfürsorge bezogen wurde. Ab dem Pensionsalter übernimmt der Dienstherr dann 70 Prozent der Krankenkosten.

Wenn Feuerwehrbeamte Beihilfe beziehen, genießen sie den Status eines Privatpatienten, müssen jedoch bei Arztbesuchen in Vorleistung gehen. Sie bekommen dann vom Arzt einen Beleg über die erbrachten Leistungen und müssen diesen für eine Kostenerstattung bei der Beihilfestelle einreichen.


Leistungen der privaten Krankenversicherung für Feuerwehrleute

  • Unterbringung im Krankenhaus im Ein- oder Zweibettzimmer
  • Chefarztbehandlung
  • Heilpraktikerbehandlung
  • Zahnersatz
  • Kieferorthopädische Leistungen
  • Auslandskrankenversicherung für Feuerwehrleute

Der Beihilfeanspruch für Feuerwehrbeamte bleibt grundsätzlich auch bei einem Auslandsaufenthalt bestehen, jedoch nur für Standardleistungen. Außerdem gelten in Krankenhäusern außerhalb Deutschlands oft andere, teurere Gebührensysteme für ärztliche Behandlungen. So kann es passieren, dass im Auslandsurlaub erkrankte Beamte nur einen Teil der dort entstandenen Krankenkosten erstattet bekommen. Auch wenn ein Rücktransport nach Deutschland vonnöten ist, ist dieser nicht beihilfefähig und müsste ohne zusätzliche Absicherung komplett selbst finanziert werden.

Um sich vor diesen unvorhersehbaren zu schützen, empfiehlt sich bei einem Aufenthalt im Ausland der Abschluss einer privaten Auslandskrankenversicherung.


Beihilfe für Angehörige

Familienangehörige von Feuerwehrbeamten haben unter Umständen ebenfalls Beihilfeanspruch. Kinder profitieren zum Beispiel in der Regel von einer 80 prozentigen Beihilfe zu den Krankheitskosten, jedoch muss auch für den Nachwuchs die verbleibende Lücke durch eine private Krankenversicherung geschlossen werden. Ehepartnern steht in der Regel 70 Prozent zu. Die genauen Bestimmungen sind je nach Bundesland unterschiedlich.


Freiwillig gesetzlich versicherte Feuerwehrbeamte

Feuerwehrbeamte können sich auch freiwillig gesetzlich versichern lassen. In diesem Fall erhalten Beamte weder die freie Heilfürsorge, noch Beihilfe. In Hamburg erhalten sie seit 2018 einen 50 prozentigen Zuschuss ihres Dienstherrn zum Krankenkassenbeitrag. In anderen Bundesländern gibt es diesen Zuschuss nicht. Hier müssen die Beamten den Krankenkassenbeitrag selbst bezahlen.

Vorteile von GKV und PKV

Vorteile der privaten Krankenversicherung Vorteile der gesetzlichen Krankenversicherung
Günstige Beiträge durch BeihilfeKeine Gesundheitsfragen
Leistungen können individuell zusammengestellt werden.Meist günstigere Beiträge, wenn Beamtenstatus endet.
Höheres VersorgungsniveauFamilienversicherung möglich – günstig für kinderreiche Familien

Kosten und Leistungen sprechen für PKV

Für Beamte lohnt sich in der Regel die Beihilfe in Kombination mit einem beihilfekonformen Tarif allein schon finanziell mehr. In der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) richtet sich der monatliche Beitrag nämlich nach dem Einkommen und nicht nach Alter und Gesundheitszustand des Versicherten. Das bedeutet, je größer das Einkommen ist, umso mehr geht davon für die Krankenversicherung ab, jedoch nur bis zu einer bestimmten Beitragsbemessungsgrenze. Dagegen müssen sich Feuerwehrbeamte, die Beihilfe beziehen, nur zu höchstens 50 Prozent an den Krankheitskosten beteiligen, was in der Regel der günstigere Weg ist. Des Weiteren ist das Leistungsspektrum in der PKV viel umfangreicher, als in der GKV und das für weniger Geld.

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Anwartschaftsversicherung für Feuerwehrbeamte

Da der Anspruch auf freie Heilfürsorge mit dem Eintritt ins Pensionsalter endet, übernimmt die Beihilfe von da an den finanziellen Aspekt der medizinischen Versorgung der Feuerwehrleute. 70 Prozent der Arztkosten werden somit vom Dienstherrn übernommen. Die übrigen 30 Prozent müssen über eine sog. Restkostenversicherung gedeckt werden.

Da sich die Beiträge in der privaten Krankenversicherung nicht nach dem Einkommen, sondern nach dem Alter und dem Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers richten, sollten Feuerwehrleute mit Anspruch auf Heilfürsorge frühzeitig eine Anwartschaftsversicherung abschließen.

So funktioniert die Anwartschaft

Um sich vor hohen Kosten oder einer Ablehnung zu schützen, haben Feuerwehrleute die Möglichkeit, eine sogenannte Anwartschaftsversicherung abzuschließen. Diese sollte so früh wie möglich abgeschlossen werden, um sich günstige Konditionen zu sichern.

Mit einer Anwartschaftsversicherung erwirbt sich der Versicherungsnehmer das Recht, sich später in einem Tarif zu den gleichen Bedingungen zu versichern, die heute gelten bzw. bei einem möglichen Abschluss gelten würden. Die Anwartschaft ist einer Art Option, die der Versicherte zu einem späteren Zeitpunkt nutzen kann.

Dieses (Wahl-)Recht ist die einzige Leistung der Anwartschaftsversicherung. Weitere Leistungen sind mit ihr nicht verbunden. Insbesondere bietet die Anwartschaftsversicherung keinen Krankenversicherungsschutz. Dazu bedarf es immer eines eigenen Krankenversicherungs-Vertrags.

Die zwei Formen der Anwartschaftsversicherung

Kleine Anwartschaft

Bei der kleinen Anwartschaftsversicherung wird der Gesundheitszustand des Antragstellers bis zum Eintritt in die private Krankenversicherung “eingefroren”. Mit Wegfall der freien Heilfürsorge kann man in den gewählten Tarif eintreten – ohne erneute Gesundheitsprüfung und Wartezeiten. Sind in der Zeit zwischen Abschluss der Anwartschaft und Beginn der Pensionierung Erkrankungen aufgetreten, sind diese ohne Aufschläge oder Ausschlüsse mit versichert.

Große Anwartschaft

Im Gegensatz zur kleinen Anwartschaft wird bei der großen Anwartschaft zusätzlich noch das Alter des Versicherungssuchenden gespeichert, weshalb die Beiträge für diese Versicherungsart höher sind. Es gelten somit die gleichen Rechte wie kleine Anwartschaft, aber es werden Altsrückstellungen gebildet, sodass bei der Aktivierung das ursprüngliche Alter (zum Zeitpunkt des Abschlusses der Anwartschaft) zur Beitragsermittlung herangezogen wird. Die Kosten einer großen Anwartschaft liegen bei bis zu 25 Prozent des eigentlichen Tarifs.

Vorteile der Anwartschaftsversicherung

  • Aufnahme in die private Krankenversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung.
  • Alle Krankheiten und deren Folgen, die während der Anwartschaft auftreten, sind mitversichert.
  • Keine Wartezeit nach der Umwandlung der Anwartschaft in aktive Krankenversicherung.

Was passiert ohne Anwartschaft?

Zur Ermittlung der gesundheitlichen Verfassung des Beamten wird zu Versicherungsbeginn eine Gesundheitsprüfung durchgeführt. Diese wirkt sich auf die Höhe des monatlichen Beitrags aus. Erfahrungsgemäß sinkt die Gesundheit mit steigendem Alter, was höhere PKV-Beiträge für Feuerwehrleute nach sich zieht.

Das heißt, wenn Sie erst im Pensionsalter in die PKV eintreten und eine Restkostenversicherung abschließen, werden Sie mit Ausschlüssen, Beitragszuschlägen oder gar einer Ablehnung rechnen müssen.

Private Krankenzusatzversicherungen: Sinnvolle Ergänzungen

Über die freie Heilfürsorge werden zwar alle Krankheitskosten übernommen, jedoch nur auf dem Niveau einer gesetzlichen Krankenversicherung. Daher gibt es auch hier eklatante Lücken bei Zahnersatz und Sehhilfen.

Zahnärztliche Behandlungen und Zahnersätze werden meist nur teilweise oder gar nicht übernommen. Daher sollte hierfür unbedingt eine private Krankenzusatzversicherung für Zahnersatz abgeschlossen werden.

Hinweis: Keine Testergebnisse für Feuerwehrbeamte

Auf die Berufsgruppe der Feuerwehrbeamten zugeschnittene Testberichte für beihilfekonforme Tarife gibt es leider nicht. Feuerwehrleute können sich jedoch an den Testergebnissen für Beamte orientieren oder direkt einen unabhängigen Versicherungsvergleich anfordern.

Private Krankenversicherung für Beamte im Test 2019

Die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien (DtGV) hat Ende 2018 20 Anbieter von privaten Krankenversicherungen mit ihren Tarifen für die Berufsgruppen Angestellte, Selbständige und Beamte getestet.

Für Beamte belegten je nach Testkategorie unterschiedliche Anbieter den ersten Platz:

TestkategorieTestsiegermonatl. Kosten
Bestes Preis-Leistungs-VerhältnisLKH271,24 Euro
Günstigster PreisAxa/DBV 242,92 Euro
Beste LeistungenDeutscher Ring292,15 Euro
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Private Krankenversicherung für Feuerwehrleute im Vergleich

Egal ob Anwartschaftversicherung oder gleich eine beihilfekonforme Restkostenversicherung: Im Vergleich gibt es verschiedene Punkte, die Sie bedenken sollten, damit sie am Ende optimal versichert sind und nicht zu viel zahlen.

Diese Leistungen sollte eine hervorragende private Krankenversicherung für Feuerwehrleute bieten:

  • Freie Arztwahl
  • Ambulante Psychotherapie mindestens 50 Sitzungen pro Jahr.
  • Hohe Kostenübernahme für Hilfsmittel und Heilmittel
  • Kostenübernahme für fehlende Beihilfeanteile durch die Krankenversicherung
  • Beitragsentlastung in der Pension
  • Krankenhausleistungen mit Wahlleistungsoption
  • Zahnschutz
  • Beitragsstabilität

Hilfs- und Heilmittel

Die Beihilfe übernimmt weder die Kosten für Brillen und Kontaktlinsen noch für Medikamente für sog. Bagatellerkrankungen (z. B. Kopfschmerztabletten). Wer solche Kosten über entsprechende Ergänzungstarife gedeckt wissen möchte, sollte auf einen offenen Hilfsmittelkatalog achten. Dann werden alle Hilfsmittel erstattet, die medizinisch notwendig sind. Ebenso wichtig sind angemessene Höchstbeträge, z. B. für die Erstattung von Rollstühlen.

Stationäre Versorgung

Beim Vergleich von Restkostenversicherungen sollten Sie darauf achten, dass eine Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer und die Chefarztbehandlung mitversichert sind. Empfehlenswert sind außerdem Tarife, die ein Tagegeld zahlen, wenn Sie auf die Unterbringung im Einzelzimmer und die Chefarztbehandlung verzichten. Achten Sie auch darauf, dass vorbereitende und anschließende Behandlungen gedeckt sind.

Ambulante Versorgung und zahnärztliche Behandlungen

In diesem Bereich sind vor allem die Erstattungssätze wichtig. Die Beihilfe zahlt in der Regel höchstens den 2,3 fachen Gebührensatz. Eine private Krankenversicherung sollte sowohl bei der ambulanten Versorgung als auch bei zahnärztlichen Behandlungen mindestens den 3,5 fachen Gebührensatz (für Zahnärzte) bezahlen. Wichtig ist auch die Arztwahl. Das heißt, sie können direkt zum Facharzt gehen und müssen sich nicht erst eine Überweisung von Ihrem Hausarzt holen.

Alternativmedizin

Wenn Sie Wert auf Alternativmedizin legen, sollten Sie darauf achten, dass diese grundsätzlich erstattungsfähig ist und keine zu niedrigen Höchstbegrenzungen festgelegt sind. Wichtig ist auch, dass in den Versicherungsbedingungen keine Klausel versteckt ist, die die Erstattung nur dann erlaubt, wenn sich die Heilbehandlung als erfolgversprechend erweist.

Beihilfe plus Restkostenversicherung – optimale Konditionen

Nur in Verbindung mit einer PKV kann die Beihilfe wirksam werden. Durch die Beihilfeberechtigung ist der Abschluss einer Teilversicherung ausreichend. Viele private Krankenversicherungen bieten spezielle Beihilfetarife an. Personen mit Beamtenstatus können so zusätzliche medizinische Kosten abzüglich der Beihilfe versichern. Die Beihilfetarife in der privaten Krankenversicherung für Beamte sind meist besonders günstig.

Spezialfall: Beamtenanwärter wird nicht ins Dienstverhältnis übernommen

Beamte auf Widerruf und Beamtenanwärter können zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung wählen. Entscheiden sie sich für die PKV und werden dann nicht ins Dienstverhältnis übernommen, ist ein Wechsel zurück in die GKV möglich, wenn ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis besteht oder der Wechsel in die Familienversicherung möglich ist. Anderenfalls müssen sie innerhalb von sechs Monaten in eine normale private Krankenversicherung mit 100 Prozent Leistung wechseln, sonst wird eine neue Gesundheitsprüfung fällig.

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