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Private Krankenversicherung für Kinder

Ratgeber, Tipps und aktuelle Testergebnisse 2019 zur privaten Krankenversicherung für Kinder
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Das Wichtigste in Kürze

  • Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) müssen Eltern für ihre Kinder in der privaten Krankenversicherung (PKV) Beiträge zahlen.
  • Ist ein Elternteil privat versichert, so muss in der Regel auch das Kind in die PKV beitreten.
  • Die Beiträge sind für Kinder aufgrund ihres Alters recht moderat. Ein guter Versicherungsschutz ist schon für 100 Euro pro Monat möglich.
  • Kinder profitieren in der privaten Krankenversicherung oft von besseren medizinischen Leistungen, die aufgrund ihrer Bedürfnisse angepasst werden können.
  • In der Regel müssen sich Kinder einer Gesundheitsprüfung unterziehen, wenn sie in der PKV angemeldet werden. Diese entfällt für Neugeborene von unter zwei Monaten.

Deshalb ist eine PKV für Kinder besonders zu empfehlen

Im Unterschied zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) kostet in der privaten Krankenversicherung (PKV) jedes Kind zusätzlich. Trotzdem gibt es gute Gründe für die PKV:

  1. Besteht für mindestens ein Elternteil Beihilfeberechtigung, so gilt diese Leistung in der privaten Krankenversicherung auch für die Kinder.
  2. Für Kinder gibt es in der Regel äußerst günstige Versicherungstarife.
  3. Die Leistungen und damit auch die Beiträge können Versicherte individuell an die Bedürfnisse anpassen – so kann beispielsweise die Kostenübernahme für Heilpraktiker und Naturmedizin vereinbart werden.
  4. Privatpatienten erhalten oft eine verbesserte medizinische Versorgung und bekommen nachweislich schneller einen Termin bei Fachärzten.

Versicherung der Kinder nach gesetzlichen Vorschriften

Ob Kinder in der privaten Krankenversicherung zu versichern sind, hängt von der Versicherung der Eltern ab. Sind beide Partner privat versichert, gehört auch das Kind der privaten Krankenversicherung an. Ist ein Elternteil aufgrund seines Einkommens privat versichert, während der andere der gesetzlichen Versicherungspflicht unterliegt, muss das Kind in der Regel bei dem Elternteil mit dem höheren Einkommen versichert sein.

Da dies in den meisten Fällen der Partner ist, der in der privaten Krankenversicherung Mitglied ist, greift für das Kind eine Versicherungspflicht in der PKV. Es sei denn, das Einkommen liegt unter der Jahresentgeltgrenze (2019: 5.062,50 Euro monatlich). Unverheiratete Paare dürfen frei darüber entscheiden, bei wem das Kind krankenversichert wird.

Kinder zahlen in der PKV eigene Beiträge. Daher kann sich der Versicherungsschutz der Kinder zu einer Kostenfrage entwickeln. Im Gegensatz zur PKV wären die Kinder in der GKV familienversichert und es würden keine zusätzlichen Beiträge anfallen.

Kontaktieren Sie uns

Wenn Sie wissen möchten, ob eine private Krankenversicherung für Ihr Kind möglich ist und sich lohnt, können Sie sich gerne an uns wenden. Unsere Experten sind unter 030 – 120 82 82 8 oder kontakt@transparent-beraten.de erreichbar.

Günstige PKV-Beiträge für Kinder

Der Versicherungsschutz für Kinder muss in der PKV genauso sorgfältig festgelegt werden wie die Absicherung für Erwachsene. Aufgrund ihres geringen Eintrittsalters gilt die Maßgabe, dass Kinder recht günstig zu versichern sind. Die Höhe ihres Beitrags richtet sich nach den gewünschten Leistungen und dem Umfang des Versicherungsschutzes. Aufgrund ihrer Jugend sind die Beiträge erheblich niedriger als bei Erwachsenen.

Vergünstigungen für verschiedene Berufsgruppen
Für bestimmte Gruppen gibt es zudem Vergünstigungen. So sind die Zusatzkosten in der privaten Krankenversicherung für Beamte wegen staatlicher Beihilfe deutlich tiefer. Dies gilt auch für ihre Kinder. Auch bei Angestellten rechnet der Arbeitgeber-Zuschuss das mitversicherte Kind mit ein. Der Arbeitgeber zahlt dabei die Hälfte der Kosten der PKV. Allerdings gibt es für den gesamten Zuschuss eine Obergrenze, die dem Höchstbetrag des Arbeitgebers der gesetzlichen Krankenversicherung entspricht. 2019 sind dies 351,66 Euro. Selbstständige und Unternehmer zahlen hingegen die Beiträge für ihre Kinder in voller Höhe selber.

Steuern sparen und Rückerstattung der Beiträge
Möglich ist es zudem, die PKV-Beiträge als Vorsorgeaufwendungen steuerlich abzusetzen. Dafür muss aber Anspruch auf Kindergeld oder den Kinderfreibetrag bestehen und Eltern müssen der Unterhaltspflicht ihrer Kinder nachkommen. Ebenfalls zahlen private Krankenversicherungen in der Regel einen Teil der Beiträge zurück, wenn man keine Leistungen in Anspruch muss.

Experten-Tipp:

Altersrückstellungen sparen

Da die privaten Krankenversicherer für den Versicherten erst ab einem Alter von 21 Jahren Altersrückstellungen bilden müssen, sind die speziellen Kinder-Tarife besonders günstig. Für Kinder werden noch keine Altersrückstellungen gebildet. Aus diesem Grund müssen privat versicherte Kinder und Jugendliche auch keinen finanziellen Verlust fürchten, wenn sie den Anbieter wechseln und sich beispielsweise bei Ausbildungsbeginn gesetzlich versichern möchten.


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Eine Nachversicherungspflicht für Neugeborene

Für Neugeborene greift in der PKV ein Kontrahierungszwang. Das bedeutet, dass der Versicherer das Kind auch dann ohne Risikozuschläge annehmen muss, wenn von Geburt an ein gesundheitlicher Fehler besteht. Damit die Nachversicherungspflicht greift, ist das Kind bis maximal zwei Monate nach der Geburt anzumelden. Das Kind muss im Normalfall in dem gleichen Tarif wie sein Elternteil versichert werden. Alternativ kann man ein Tarif mit schwächeren Leistungen wählen. Der große Vorteil ist, dass die Krankenversicherung weder Risikozuschläge erheben kann noch eine Gesundheitsprüfung verlangen darf, die eine Ablehnung des Versicherungsantrags nach sich ziehen könnte.

Nachversicherungspflicht muss nicht ausgeschöpft werden

Als Eltern ist man nicht verpflichtet, von der Nachversicherungspflicht Gebrauch zu machen. Vielmehr kann man bei jeder anderen Versicherung ein Vertragsangebot einholen. Bei einem gesunden Kind ist eine Gesundheitsprüfung ebenso wenig zu befürchten wie Risikozuschläge. Bei der Wahl der Gesellschaft und des Tarifs ist auf die Möglichkeit der Alleinversicherung für Kinder zu achten.

Alleinversicherung für Kinder nicht immer möglich

Nicht alle Versicherer bieten eine Alleinversicherung für Kinder an. Das bedeutet, dass das Kind nur versichert wird, wenn entweder der Vater oder die Mutter ebenfalls bei der Gesellschaft versichert ist. Die Mitgliedschaft der Eltern bei einer anderen Krankenversicherung wird nicht akzeptiert. Im Idealfall fragen Eltern einen erfahrenen Versicherungsmakler wie uns, welche PKV zur Absicherung des Nachkommen am besten in Frage kommt. Einen ersten Anhaltspunkt können Testergebnisse aktueller Tarife geben.


Monatliche Kosten einer privaten Krankenversicherung für Kinder

Vorgaben

  • Geburtsjahr: 2013
  • Kind im Alter von 6 Jahren
  • Versicherungsbeginn: 01.02.2019
LeistungsumfangMonatliche Kosten
Grundschutz87 Euro
Komfortschutz130 Euro
Premiumschutz145 Euro

Was passiert, wenn das Kind zum Arzt muss oder krank wird?

Hier funktioniert die PKV nicht anders als bei Erwachsenen. Geben Sie bei Arztbesuchen einfach an, dass Ihr Kind privat versichert ist. Nach der Behandlung erhalten Sie eine Rechnung, die Sie bei Ihrer PKV einreichen können. Je nach Selbstbehalt erstattet diese Ihnen dann die Kosten zurück.

Sie dürfen zudem bei der PKV Ihr Kind bei laufendem Gehalt selbst betreuen, wenn es wegen Krankheit zu Hause bleiben muss. Ist das Kind unter acht Jahre alt, so muss der Arbeitgeber das Gehalt für fünf Tage im Jahr weiterzahlen. Allerdings darf im Arbeits- oder Tarifvertrag keine andere Regelung vereinbart worden sein.

Auch können sich Eltern unabhängig davon für zehn Arbeitstage jährlich freistellen lassen, wenn ein privat versichertes Kind unter zwölf Jahren krank wird. Bei Alleinerziehenden besteht der Anspruch auf 20 Arbeitstage pro Kind.

Tarifvergleich dringend erforderlich

Kinder haben andere Ansprüche an ihre Krankenversicherung als Erwachsene. So sind im dentalen Bereich die Leistungen für Zahnersatz nicht so wichtig. Dafür sollten kieferorthopädische Maßnahmen leistungsstark versichert sein. Eine hohe Selbstbeteiligung ist für Kinder aufgrund der geringen Beiträge meist auch nicht sinnvoll. Aber gute Leistungen im ambulanten Bereich sind sehr wichtig (Private Krankenversicherung – Leistungen). Der gewählte PKV-Tarif sollte genau auf die Bedürfnisse der Kleinen abgestimmt werden.

Auch lohnt sich ein Blick in aktuelle Testergebnisse. Spezielle Tests für eine PKV für Kinder wurden zwar nicht gefunden, allerdings gibt es zahlreiche Tests zur PKV allgemein.


Fazit: Lohnt sich die PKV für Kinder?

Eltern haben nicht immer die Wahl, ob sie ihr Kind gesetzlich oder privat versichern können. Sicher fallen in der PKV Beiträge für Kinder an. Allerdings sind diese in der Regel sehr günstig. Ihr PKV-Schutz ist durchaus bezahlbar und lohnenswert. Gerade gutverdienende Eltern zahlen unter Umständen in der PKV weniger als in der GKV. Allerdings lohnt es sich, die Tarife und Leistungen genau zu vergleichen. Bei Fragen helfen Ihnen unsere Experten gerne weiter.

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