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Private Krankenversicherung für Soldaten

Ratgeber, Tipps und aktuelle Testergebnisse 2019 zur privaten Krankenversicherung für Soldaten
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Das Wichtigste in Kürze

  • Für Berufs- und Zeitsoldaten haben in der Bundeswehr Anspruch auf freie Heilfürsorge. Während ihrer Dienstzeit sind sie somit beitragsfrei über die truppenärztliche Versorgung abgesichert.
  • Die freie Heilfürsorge weist jedoch einige Versorgungslücken im Versicherungsschutz auf. Diese Lücken lassen sich mit einer privaten Krankenversicherung (PKV) schließen.
  • Mit einer PKV genießen Soldaten ein größeres Leistungsspektrum, als in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Besonders wichtig sind hier der Krankenschutz im Ausland sowie Zahnersatzleistungen.
  • Die Kosten einer PKV für Soldaten sind vergleichsweise gering, da eine PKV lediglich die Restkosten der Heilfürsorge abdecken muss.
  • Im Test 2019 konnte die DBV als privater Krankenversicherer für Beamte mit dem niedrigsten Beitrag überzeugen. Die DBV bietet zudem spezielle Tarife für Soldaten an.

Freie Heilfürsorge für Soldaten

In der Bundeswehr besteht für alle Berufs- und Zeitsoldaten ein Anspruch auf die sogenannte freie Heilfürsorge des Dienstherrn. Das bedeutet, dass dieser alle Kosten trägt, die während der gesamten Dienstzeit zur Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit der Soldaten anfallen. Falls schon eine Krankenversicherung bei Eintritt in den Wehrdienst bestehen sollte, ruht diese während der Dienstzeit und die Kosten dafür werden in der Regel von der Bundeswehr getragen. Soldaten, die die truppenärztliche Versorgung in Anspruch nehmen, sind allerdings verpflichtet im Krankheitsfall den diensthabenden Arzt der jeweiligen Einheit aufzusuchen und haben keine freie Arztwahl.


Darum ist eine private Krankenversicherung für Soldaten sinnvoll

Die freie Heilfürsorge weist im privaten Bereich Lücken auf, zum Beispiel bei Reisen ins Ausland, beim Zahnersatz und bei der Erstattung von Sehhilfen. Für diese Bereiche müssen Soldaten privat vorsorgen, um einen umfangreichen Versicherungsschutz zu erhalten. Zudem endet mit dem Ausscheiden aus der Bundeswehr mit dem 55. Lebensjahr auch der Heilfürsorgeanspruch für Berufssoldaten. Danach wird den pensionierten Soldaten eine Beihilfe gewährt, die jedoch meist nur 50 bis 70 Prozent der anfallen Kosten für die ärztliche Versorgung abdeckt. Spätestens zu dem Zeitpunkt lohnt es sich für Soldaten in die private Krankenversicherung (PKV) einzutreten.


Truppenärztliche Versorgung

Soldaten sind durch die sog. truppenärztliche Versorgung abgesichert. Dies bedeutet, dass sie in Sanitätsbereichen der Kasernen oder Bundeswehrkrankenhäusern ärztlich behandelt werden. Ist eine spezielle medizinische Behandlung notwendig, die ein Bundeswehrkrankenhaus nicht übernehmen kann, wird der Soldat entsprechend überwiesen bzw. verlegt. Die Kosten werden von der Bundeswehr übernommen. Auch wenn Soldaten während ihrer Freizeit erkranken, können sie sich an Ärzte mit Kassenzulassung wenden – die Behandlungskosten werden ebenfalls erstattet.

Die truppenärztliche Versorgung endet mit dem Ende der Dienstzeit, also wenn man als Soldat in den Ruhestand eintritt.

Achtung: Überweisung vom Truppenarzt nötig

Auch während eines Urlaubs in Deutschland müssen Soldaten den Truppenarzt einer erreichbaren Kaserne aufsuchen und sich dort behandeln lassen. Nur im Notfall darf auch ein niedergelassener Arzt konsultiert werden. Für Behandlungen durch Fachärzte muss eine Überweisung des Truppenarztes vorgelegt werden, andernfalls werden die so entstandenen Kosten nicht vom Bund übernommen und müssen aus eigener Tasche entrichtet werden.

Für welche Soldaten lohnt sich eine private Krankenversicherung?

Für Soldaten auf Zeit und Berufssoldaten lohnt sich eine private Krankenversicherung besonders. 

Beihilfe und private Krankenversicherung für Soldaten auf Zeit

Die Dienstdauer von Zeitsoldaten ist von vornherein zeitlich begrenzt. Während des Wehrdienstes gewährt die Bundeswehr freie Heilfürsorge und auch nach Ablauf der Dienstzeit besteht Anspruch auf eine Beihilfe, sofern die Dienstzeit mindestens vier Jahre betrug. Der Anspruch auf Beihilfe gilt dabei maximal 36 Monate. Ebenso besteht ein Anspruch auf Übergangsgebührnisse.

Begriffserklärung: Übergangsgebührnisse

Übergangsgebührnisse erhalten Zeitsoldaten mit mindestens vier Jahren Dienstzeit nach ihrer Entlassung aus der Bundeswehr.

Wenn Soldaten nach ihrer Wehrdienstzeit sofort ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis aufnehmen oder ohne Anspruch auf Übergangsgebührnisse an einer Hochschule studieren gehen, werden sie in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert. Unter bestimmten Umständen können sie sich jedoch von der Versicherungspflicht befreien lassen und Mitglied der privaten Krankenkasse werden.

Restkosten mit einer PKV abdecken

Während dieser Zeit deckt die Beihilfe anfallende Behandlungskosten jedoch nur anteilig. Die Restkosten sollten durch eine leistungsstarke Restkostenversicherung abgedeckt werden. Dies ist über eine private Krankenversicherung möglich, ähnlich der Situation der PKV für Beamte

Welche Krankenversicherung nach Ablauf der 36 Monate sinnvoll ist, hängt von der weiterführenden Arbeitssituation des ehemaligen Soldaten ab. Zudem gilt seit 01. Januar 2019 das Versichertenentlastungsgesetz, welches neue Regelungen für Soldaten auf Zeit nach Dienstende bestimmt. Demnach können diese nun problemlos in die GKV wechseln.

Beihilfe und PKV für Berufssoldaten

Berufssoldaten haben nach Dienstende ebenfalls Anspruch auf Beihilfe, die ihre Krankenkosten anteilig erstattet. Im Gegensatz zu Zeitsoldaten behalten sie diesen Anspruch jedoch unbegrenzt. Nichtsdestotrotz haben auch Berufssoldaten mit der Versorgungslücke zwischen Beihilfe und tatsächlichen Behandlungskosten zu kämpfen. Ein entsprechender Tarif in der privaten Krankenversicherung übernimmt den verbleibenden Teil – mit niedrigen Beiträgen und besseren Leistungen.

Private Krankenversicherung für alle Soldaten

Durch die freie Heilfürsorge werden die ärztlichen Kosten für Soldaten komplett abgedeckt – jedoch nur für Standardleistungen. Für die Bereiche Sehhilfe, Zahnersatz mit hochwertigen Materialien, Auslandsurlaub, Vorsorgeuntersuchungen und alternative Heilmethoden empfiehlt es sich, eine zusätzliche private Krankenversicherung abzuschließen – für alle Soldaten.


Leistungen der privaten Krankenversicherung für Soldaten

Im Allgemeinen hängt der Umfang der privaten Krankenversicherung von den jeweiligen individuellen Bedürfnissen des Soldaten ab. Eine PKV deckt als Krankenvollversicherung alle notwendigen Versorgungsansprüche ab. 

Zu den wichtigsten Leistungen der PKV für Soldaten gehören:

Auslandskrankenversicherung für Soldaten

Eine Krankheit oder ein Unfall im Ausland kann für Soldaten ohne Auslandskrankenversicherung richtig teuer werden, denn dabei gilt stets die deutsche Gebührenordnung der Ärzte. In einem solchen Fall müssen die medizinischen Kosten in Vorleistung bezahlt werden – ob die Heilfürsorge eine Erstattung leistet, ist ungewiss. Der Rücktransport aus dem Urlaubsland zurück in die Heimat fällt ebenfalls nicht unter die Leistungen der Heilfürsorge, weshalb dieser privat abgesichert werden sollte. Um sich vor unvorhersehbaren Kosten im Ausland zu schützen, ist eine Auslandsreisekrankenversicherung mehr als empfehlenswert.


Kosten für eine PKV für Soldaten

Die Kosten einer privaten Krankenversicherung für Soldaten sind geringer, als z. B. eine PKV für Angestellte. Dies liegt daran, dass Beamte einen Anspruch auf Beihilfe genießen und speziell Soldaten über die unentgeltliche, truppenärztliche Versorgung abgesichert sind. Eine zusätzliche Krankenversicherung muss daher nur den verbleibenden Teil der Behandlungskosten abdecken – und ist somit im Beitrag günstiger. 

Auch gegenüber der gesetzlichen Krankenkasse ist eine private Krankenversicherung für Soldaten günstiger. Die GKV richtet sich im Beitrag nach dem Einkommen: Je höher das Einkommen, desto höher der Beitrag. Die Kosten einer PKV richten sich dagegen nicht nach dem Einkommen, sondern nach Alter und Gesundheitszustand.

Private Krankenversicherung für Soldaten im Test

Aktuelle Testergebnisse zur PKV für Soldaten gibt es derzeit nicht. Beihilfekonforme Tarife der privaten Krankenversicherungen werden nicht speziell auf die Bedürfnisse von Soldaten getestet. 

Unabhängige Testinstitute erstellen jedoch regelmäßig Tests zur privaten Krankenversicherung für Beamte. Da der Leistungsanspruch von Beamten allgemein denen von Soldaten ähnelt, dienen solche Tests durchaus als Orientierung.

PKV für Beamte im Test 2019

Die DtGV (Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien) überprüfte insgesamt 20 private Krankenversicherer hinsichtlich ihrer Kosten, Leistungen sowie ihrem Preis-Leistungs-Verhältnis. Diese Aufstellung erfolgte sowohl für Beamte, als auch für Selbständige und Angestellte (Quelle).

BereichVersichererBeitrag (monatl.)
Testsieger KostenAxa/DBV242,92 €
Testsieger LeistungenDeutscher Ring292,15 €
Testsieger Preis-Leistungs-VerhältnisLKH271,24 €

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Anwartschaftsversicherung für Soldaten

Da der Anspruch auf Heilfürsorge mit dem Eintritt in die Pensionierung endet und danach eine private Versicherung abgeschlossen werden muss, sollten Soldaten unbedingt so früh wie möglich eine sog. Anwartschaftsversicherung abschließen. Mit dieser sichern sie sich das Recht, zu einem späteren Zeitpunkt in die PKV ohne erneute Gesundheitsprüfung aufgenommen zu werden.

Die Beiträge in der PKV richten sich nach dem Alter und dem Gesundheitszustand. In der Regel verschlechtert sich die Gesundheit mit zunehmendem Alter. Aufgrund dessen können die Beiträge und Risikozuschläge zur PKV nach dem Ende des Wehrdienstes immens sein. Im schlimmsten Fall wird der Antrag zur privaten Versicherung sogar abgelehnt. Mit einer Anwartschaftsversicherung ist die Aufnahme in die PKV jedoch garantiert, und zwar auf der Grundlage einer viel früher abgeschlossenen Gesundheitsprüfung. Es gibt dabei zwei Formen der Anwartschaft.

Kleine Anwartschaft

Wer eine kleine Anwartschaftsversicherung abschließt, sichert sich allein das Recht, ohne erneute Gesundheitsprüfung nach Beendigung des Wehrdienstes in die PKV eintreten zu dürfen. Es wird also eine Gesundheitsprüfung durchgeführt, deren Ergebnisse sozusagen “eingefroren” werden, bis der Soldat seinen Anspruch auf die Heilfürsorge verliert und in die PKV eintreten muss. Falls Krankheiten in der Zwischenzeit auftreten, werden diese später bei der Beitragsberechnung nicht mit einbezogen. Die kleine Anwartschaft ist eher für Zeitsoldaten geeignet, die nach Dienstende nur kurzzeitig Anspruch auf Beihilfe haben.

Große Anwartschaft

In der großen Anwartschaftsversicherung wird neben dem Gesundheitszustand auch noch das Alter, beziehungsweise der Beginn der Versicherung “gespeichert”. Daher ist die große Anwartschaft besonders für Berufssoldaten sehr sinnvoll, denn häufig vergehen 20 bis 30 Jahre, bis der Heilfürsorgeanspruch erlischt. Ohne Anwartschaft ist im Alter mit sehr hohen Beiträgen für die PKV zu rechnen. Je früher die große Anwartschaftsversicherung also von Soldaten abgeschlossen wird, desto niedriger sind im Pensionsalter die Beiträge zur PKV. Aufgrund des größeren Versicherungsschutzes ist der Beitrag zur großen Anwartschaft deutlich höher, als bei der kleinen Anwartschaft.

Eine Pflegeversicherung ist Pflicht

Obwohl Soldaten Anspruch auf die freie Heilfürsorge haben und somit nicht sozialversicherungspflichtig sind, müssen sie eine private Pflegeversicherung vorweisen. Beiträge zur Pflegeversicherung werden zudem nicht von der Bundeswehr getragen. Für Soldaten lohnt es sich, eine Pflegeversicherung direkt mit einer Anwartschaftsversicherung beim gleichen Versicherer abzuschließen.

Versicherung für Familienmitglieder von Soldaten

Die truppenärztliche Versorgung gilt nicht für Familienangehörige. Diese unterliegen weiterhin der gesetzliche Krankenversicherungspflicht und müssen sich prinzipiell entweder gesetzlich oder privat versichern. 

Jedoch gelten Ehepartner und Kinder von aktiven Soldaten als berücksichtigungsfähig und haben somit Anspruch auf Beihilfe. Für den Ehepartner übernimmt die Bundeswehr 70 Prozent der Krankheitskosten und für Kinder sogar je 80 Prozent. Die Lücken müssen auch hierbei durch eine private Restkostenversicherung geschlossen werden. Schließt der Soldat eine private Krankenversicherung ab, können Familienmitglieder u. U. kostengünstig mitversichert werden. Ehepartner und Kinder sollten daher ebenfalls nach beihilfekonformen Tarifen der PKV Ausschau halten.

2019: Das Versichertenentlastungsgesetz

Die Krankenversicherung nach Dienstende wurde mit dem Versichertenentlastungsgesetz vom Januar 2019 neu geregelt. Demnach können Soldaten auf Zeit nach ihrer Dienstzeit Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) werden – unabhängig vom Alter und Vorversicherung. Der Beihilfeanspruch wird dabei gestrichen und durch einen Beitragszuschuss ersetzt.

Das Beitrittsrecht in die GKV kommt vor allem jenen Zeitsoldaten zu Gute, die vorher erschwerte Eintrittsvoraussetzungen durch ihr hohes Alter oder die Mindestversicherungszeiten der GKV nicht erfüllten. Soldaten auf Zeit, die während ihrer Dienstzeit bereits gesetzlich versichert waren, bleiben einfach bei ihrer Krankenkasse. Soldaten, die privat versichert waren, können innerhalb von drei Monaten nach Dienstzeitende per Antrag in die GKV wechseln.

Spezielle Angebote für Soldaten

Es gibt zahlreiche Anbieter von privaten Krankenversicherungen auf dem Markt. Einige Versicherer bieten spezielle Tarife für Soldaten an, die eigens auf die Bedürfnisse dieser Beamten zugeschnitten sind. Dazu gehören die Versicherungsgesellschaften DBV und Continentale. Die DBV konnte bereits im Test 2019 zu privaten Krankenversicherern für Beamte überzeugen – besonders mit ihrem kostengünstigen Versicherungsbeitrag.

PKV für Soldaten: unbedingt vergleichen

Bevor Soldaten eine private Krankenversicherung abschließen, sollten sie unbedingt die verschiedenen Anbieter und deren Leistungen miteinander vergleichen. Aus der Vielzahl der Versicherer, in Kombination mit den eigenen Ansprüchen, die perfekte Versicherung herauszufinden, kann eine ziemliche Herausforderung sein. Jedoch schafft ein Vergleich einen transparenten Überblick über alle in Frage kommenden Angebote. Fordern Sie bei uns direkt Ihren unabhängigen Vergleich an oder kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Beratung!

So finden Sie als Soldat die passende PKV

1. Halten Sie nach Spezialversicherern Ausschau! 

Ein Spezialversicherer kennt sich mit den besonderen Bedürfnissen von Beamten und Beihilfeberechtigten aus. Wenden Sie sich zusätzlich an einen Versicherer, der sich mit Zeit- und Berufssoldaten sowie mit der Versorgungslücke nach der freien Heilfürsorge auskennt.

2. Achten Sie auf gute Testergebnisse!

Auch wenn es keine speziellen Tests zu privaten Krankenversicherungen für Soldaten gibt – achten Sie auf ähnliche Untersuchungen, die unabhängig erstellt wurden. Dies können z. B. Tests zu privaten Krankenversicherungen für Beamte generell sein. Auch die Finanzstärke eines Versicherungsunternehmens ist wichtig. Denn im Leistungsfall soll der Versicherer zahlen können – und dies auch in ferner Zukunft.

3. Schauen Sie nicht nur auf den Preis, sondern auch auf den Leistungsumfang!

Bevor Sie einen Versicherungsvertrag abschließen, schauen Sie sich noch einmal genau die Versicherungsbedingungen an: Erstattet die Versicherung jegliche Behandlungskosten oder nur beihilfefähige Aufwendungen? Ist der Tarif leistungsstark genug für meine Bedürfnisse? Sollte ich eventuell doch einen Auslandsreiseschutz hinzubuchen? Der Preis spielt nicht immer die wichtigste Rolle. Nur ein leistungsstarker Beihilfeergänzungstarif schließt die Versorgungslücke optimal.

4. Eine große Anwartschaft für sorgenfreie Dienstzeit

Wer sich zu Dienstbeginn noch keine Gedanken um Vorsorge und Krankenschutz machen möchte, sollte sich dennoch mit dem Thema Anwartschaft beschäftigen. Eine Anwartschaftsversicherung sichert den aktuellen Gesundheitszustand und Eintrittsbedingungen für einen späteren Beitritt in die PKV. Nach Dienstende können Sie ganz einfach in die PKV eintreten – ohne Gesundheitsprüfung. Diese würde zu Ihrem Dienstende höchstwahrscheinlich umfangreicher ausfallen. 

Die Beiträge in der PKV richten sich ebenfalls nach dem Gesundheitszustand und dem Alter. Dank einer Anwartschaft haben Sie diese guten Bedingungen bereits geschaffen und profitieren von einer sorgenfreien Dienstzeit und einer PKV nach Dienstende mit niedrigen Beiträgen.

5. Pflegeversicherung gleich mit abschließen

Entscheiden Sie sich für eine Anwartschaftsversicherung bei einem privaten Krankenversicherer, lohnt es sich, die Pflegeversicherung direkt mit abzuschließen. So haben Sie Ihren Krankenschutz unter einem Dach. Eine Pflegeversicherung müssen Sie zu Dienstbeginn ohnehin nachweisen.

6. Nutzen Sie Beratungsangebote!

Um die passende PKV für sich als Soldat zu finden, braucht es manchmal die Unterstützung eines Experten. Ein erster Schritt ist bereits mit der Anforderung eines kostenfreien und persönlichen Vergleichs getan. Möchten Sie lieber direkt mit einem Versicherungsfachmann sprechen, dann kontaktieren Sie uns gerne – telefonisch unter 030 120 82 82 8 oder per E-Mail an kontakt@transparent-beraten.de. Unsere unabhängigen Fachberater helfen Ihnen gerne dabei, den perfekten Versicherungsschutz für Ihre Bedürfnisse zu finden.

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