Private Krankenversicherung Studenten Test

Studenten haben unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, sich privat zu versichern. In Abhängigkeit von den persönlichen Umständen kann eine PKV für Studenten sinnvoll sein, denn sie bietet gute Leistungen bei attraktiven Preisen. Trotzdem sollten junge Leute genau prüfen, ob die PKV für sie in Frage kommt, denn ein abgeschlossenes Studium allein berechtigt noch nicht zum späteren Verbleib in der privaten Krankenkasse. Hier gelten vielmehr die Versicherungspflichtgrenzen für Arbeitnehmer oder die Regeln für Beamte und Selbständige.

Genaue Zugangsregeln für Studenten

Sind die Eltern in der PKV versichert, können sich auch Studierende privat versichern lassen. Dies kann bis zum Beginn des 25. Lebensjahrs als kostenpflichtige Mitversicherung bei den Eltern geschehen (siehe PKV Familienversicherung), sofern das monatliche Einkommen unter 640 Euro liegt. Alternativ kommt während des Studiums eine PKV bis zum vollendeten 30. Lebensjahr für Studenten in Frage. Interessant ist der Abschluss einer PKV für Studierende, wenn man nach dem Studienende in der privaten Krankenversicherung bleibt.


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Keine aktuellen Warentest-Ergebnisse

Im großen PKV Vergleich von Stiftung Warentest aus April 2014 (Finanztest, Ausgabe 5/2014) waren Tarife für Studenten nicht berücksichtigt. Stiftung Warentest verglich den Versicherungsschutz für Arbeitnehmer, Selbständige (PKV Selbständige Test) und Beamte (PKV Beamte Test). Dennoch sind aktuelle Testergebnisse für Studententarife von Stiftung Warentest aus dem Jahr 2013 verfügbar. Sie zeigen, dass sich junge Menschen gut und günstig versichern können und nicht auf eine gute Absicherung verzichten müssen.

Deshalb ist eine PKV für Studenten besonders zu empfehlen.

Debeka als Top-Versicherer im Jahr 2013

Die Debeka konnte sich im Jahr 2013 gut als Versicherung für Studenten platzieren. Der PSKV Tarif der Debeka für Studierende garantiert bei überschaubaren monatlichen Beiträgen einen Anspruch auf die Unterbringung im Zweibettzimmer mit einer Behandlung durch den Chefarzt. Der Tarif erstattet unter anderem Kosten für Heilbehandlung, für eine zahnärztliche Behandlung sowie für Zahnersatz in Höhe von bis zu 50 Prozent. Auffallend war die hohe Beitragsstabilität Versicherung in den Jahren 2011 bis 2013 (weitere PKV-Anbieter im Test).

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Ein Tipp von Versicherungsmakler und PKV-Experten Alexander Vorger

Günstiger in der PKV

Studenten, Auszubildende und Beamte auf Widerruf können sich in der Privaten Krankenversicherung oftmals günstiger versichern als in der GKV. Für sie gibt es spezielle Tarife bei denen noch keine Altersrückstellungen gebildet werden.

Weitere Testsieger im Online-Test

In weiteren unabhängigen Vergleichen zeigten sich die AXA, der Münchener Verein und die Barmenia mit sehr guten Testergebnissen für ihre Studenten-PKV. Die Ergebnisse stammen aus dem Jahr 2013. Die AXA Versicherung überzeugte im Test mit der Note 1,1 Der Münchener Verein erhielt eine 1,3 für seinen Tarif. Mit der Bewertung 1,7 war auch die Krankenversicherung der Barmenia noch hervorragend im Test vertreten. Alle Gesellschaften konnten mit der Note „Sehr gut“ bewertet werden und sind somit sehr empfehlenswert für Studierende.

Monatliche Kosten einer Privaten Krankenversicherung für Studenten
– 3 Rechenbeispiele nach Umfang der enthaltenen Leistungen –

Vorgaben

  • Geburtsjahr: 1993
  • Beruf: Student/in
  • Versicherungsbeginn: 01.02.2017
Höhe des Monatsbeitrags nach Leistungsumfang (Werte gerundet)
Grundschutz 86 €
Komfortschutz 133 €
Premiumschutz 396 €*

*Viele Private Krankenversicherungen bieten für Studenten gar keinen Premiumschutz an.

Erläuterungen zu Leistungsumfang und Leistungsunterschieden der Tarifen

Der Grundschutz ist in seinem Umfang, dem der gesetzlichen Leistungen sehr ähnlich. Er enthält im Gegensatz zum Komfort- und Premiumschutz bestimmte Leistungen gar nicht.

Dazu gehören: Kosten für Heilpraktiker, Psychotherapie und andere alternative Heilmethoden.
Darüber hinaus gibt es keinen Anspruch auf eine Unterbringung im Einbett- bzw. Zweibettzimmer und auch die Chefarztbehandlung fällt beim Grundschutz weg.
Außerdem gibt es Einschränkungen bei der Kostenerstattung. So werden bei einer Vielzahl von Leistungen lediglich die Kosten in Höhe von etwa 50-80 % erstattet.

Beim Premiumschutz ist die Absicherung sehr umfassend. Hier erstattet die PKV nahezu alle Leistungen zu 80 bis 100 %.Ausnahme sind die Kosten für Zahnersatz (Prothesen, Brücken, Kronen), sowie Inlays, Implantate und Kieferorthopädie.

Individueller Tarifvergleich ist Pflicht

Auf den ersten Blick zeigt sich aus den Testberichten, dass fast alle Tarife der privaten Krankenkassen für Studierende einen moderaten Preis bei soliden Leistungen bieten. Trotzdem ist ein individueller Tarifvergleich dringend erforderlich, denn bei näherem Hinsehen können beispielsweise Kostenerstattungen für Zahnbehandlungen zwischen 50 und 80 Prozent liegen. Ein neutraler Vergleich wird diese Details offenbaren und ist deshalb vor jedem Vertragsabschluss mit einer Krankenversicheurng zu empfehlen.

Kostenlose Beratung von Experten

Als erfahrenen und unanbhängigen Versicherungsvermittler im Bereich Private Krankenversicherung können Sie uns täglich von 9 bis 18 Uhr unter 030 120 82 82 8 erreichen oder per E-Mail an kontakt@transparent-beraten.de

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Deshalb ist eine PKV für Studenten besonders zu empfehlen

  1. Wer in einer privaten Krankenkasse versichert ist, kann den Umfang des Versicherungsschutzes selbst bestimmen und die Absicherung seinen persönlichen Bedürfnissen anpassen.
  2. Für so genannte Langzeitstudenten ab dem 30. Lebensjahr bzw. ab dem 14. Fachsemester ist eine Mitgliedschaft in der PKV in der Regel um einiges günstiger als in der GKV. Denn spätestens ab diesem Zeitpunkt werden auch Studenten normale Versicherte und müssen mindestens mit 140 bis 150 € Versicherungbeitrag rechnen.
  3. Die Versicherung in der PKV ist nur für die Studienzeit bindend. Danach kann je nach Beschäftigungsart in der Regel problemlos in die GKV gewechselt werden. So wird man beispielsweise als Angestellter automatisch wieder in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert.

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