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Private Krankenversicherung – Regelungen für das Ausland

Wie genau ist der Versicherungsschutz im Ausland in der privaten Krankenversicherung geregelt?
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Wer für längere Zeit ins Ausland reist, sollte sich frühzeitig Gedanken über einen ausreichenden Versicherungsschutz machen und prüfen, ob seine Versicherung auch eine Auslandskrankenversicherung beinhaltet. Privat Versicherte sind in der Regel recht gut abgesichert, dennoch empfiehlt sich ein genauer Blick auf die Versicherungsbedingungen (z.B. Ist der Rücktransport im Notfall gesichert?). Dies gilt vor allem, wenn man mehrere Monate im Ausland unterwegs ist. Der Versicherungsschutz ist häufig zeitlich begrenzt, und auch regional kann es zu umfassenden Einschränkungen kommen. Hier kann eine Krankenzusatzversicherung abgeschlossen werden oder man prüft, ob ein Tarifwechsel Sinn macht.

6 Monate Schutz inklusive

Bei nahezu allen neueren Versicherungsverträgen ist ein sechsmonatiger Versicherungsschutz im Ausland bereits im Tarif vorgesehen. Je nach Tarif kann dieser Schutz örtlich begrenzt sein. Das bedeutet, er gilt nicht weltweit. So kann ein Tarif die Kostenerstattung beispielsweise nur in Europa gelten, aber bei Reisen in die USA oder nach Asien nicht greifen. Als Versicherter ist man gut beraten, vor dem Reiseantritt einen Blick in die Versicherungsbedingungen zu werfen. So lässt sich ein unzureichender Versicherungsschutz noch frühzeitig anpassen oder gegebenenfalls eine zusätzliche Reisekrankenversicherung abschließen.


Kein Schutz für Langzeitaufenthalte

Während kürzere Aufenthalte im Ausland in der Regel im Tarif abgedeckt sind, gilt bei mehrmonatigen Abwesenheiten eine andere Regelung. Eine tatsächlich zeitlich unbegrenzte Deckung sowie eine Weltgeltung sehen nämlich nur die wenigsten Tarife vor. Ist der Versicherte mehrere Monate aus Deutschland abwesend, stellt sich immer auch die Frage nach dem regelmäßigen Wohnort. Wer also eine Reise über viele Monate plant, muss seinen Versicherungsschutz fast immer anpassen (private Krankenversicherung im Test). Auch hier ist es ratsam, sich frühzeitig mit der Versicherung in Verbindung zu setzen.


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Eine Auslandsversicherung als Alternative

Wer plant, viele Monate in einem anderen Land zu bleiben und vielleicht sogar seinen Wohnsitz vorübergehend verlegen möchte, kann häufig eine Versicherung bei einem Versicherer im betreffenden Land abschließen. Selbstverständlich hängt es stark von den sozialversicherungsrechtlichen Bestimmungen im Reiseland ab, welche Alternative sinnvoll ist und für den Versicherten in Frage kommt. Da nicht in jedem Land eine Versicherungspflicht gilt, muss man sich bei dauerhaften Aufenthalten im Ausland je nach Aufenthaltsland nicht zwingend versichern. Dennoch ist eine Auslandskrankenversicherung sehr sinnvoll, um die Kosten (Kosten der privaten Krankenversicherung) für mögliche Behandlungen oder Klinikaufenthalte einzuschränken. Diese sollte auch Kosten für einen eventuell nötigen Rücktransport tragen und entstehende Behandlungskosten zurückerstatten.

Eine Anwartschaft für die deutsche PKV

Ist man mehrere Monate im Ausland, kann eine Anwartschaft zur Aufrechterhaltung der Rechte aus der PKV eine Alternative sein. Dabei ruhen die Rechte und Pflichten für beide Seiten aus dem Versicherungsvertrag. Allerdings hat der Versicherte die Gewissheit, bei seiner Rückkehr wieder zu vergleichbaren Bedingungen in der PKV versichert zu werden. Besonders im Hinblick auf den Gesundheitszustand kann eine Anwartschaft von Interesse sein, denn der PKV-Vertrag kann dann ohne erneute Gesundheitsprüfung fortgeführt werden.


Im Ausland gilt Behandlung als Privatpatient

In der Regel muss man bei einer ärztlichen Behandlung im Ausland davon ausgehen, dass man als Privatpatient behandelt wird. Dies bedeutet, der Versicherte muss in Vorkasse gehen und alle ärztlichen Betreuungen und Medikamente zunächst selbst bezahlen. Im Anschluss an seine Rückkehr nach Deutschland kann er die Rechnungen zur Kostenerstattung bei seiner Krankenversicherung einreichen. Für die Erstattung ist es maßgeblich, dass die Rechnung vollständig und in verständlicher Sprache abgefasst ist. Versicherte sind deshalb gut beraten, schon bei der Rechnungsstellung darauf zu achten, dass gewisse Formalien eingehalten werden.

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