Fall 3: Zahnersatz

Die Leistungen der privaten Krankenversicherung gehen in vielen Bereichen über das Maß der Gesetzlichen Krankenversicherung hinaus. Am Beispiel eines medizinisch notwendigen Zahnersatzes wird deutlich, welche Vorteile die PKV gegenüber einer gesetzlichen Krankenkasse bietet.

Behandlungsbeispiel – Zahnersatz

Herr P. hatte einen Fahrradunfall. Durch den Sturz ist einer seiner Zähne so ungünstig abgebrochen, dass der Zahnarzt die Reste des Zahnes entfernen muss. Anschließend wird ein Implantat eingesetzt, da sich der betroffene Zahn im vorderen Sichtbereich befindet.

Kosten von Zahnentfernung und Zahnersatz

Die Kosten für den Zahnersatz hängen vom individuellen Einzelfall ab. Einflussfaktoren sind: die Zahl der Implantate, der Typ des Implantats und der Schwierigkeitsgrad des zahnmedizinischen Eingriffs. In der Regel sollten Patienten jedoch mit Kosten in Höhe von 1.200 bis 3.000 € pro Implantat rechnen. In diesem Preis sind neben dem Implantat selbst, auch die Kosten für Material, Arzthonorar und Leistungen, wie Röntgenaufnahmen inbegriffen.
Hinzu kommen die Kosten für die Krone. Diese liegen je nach gewähltem Material zwischen 300 und 1.000 Euro. Ist die Zahnentfernung aufgrund einer Parodontose nötig, muss vor dem Einsetzen des Implantates noch der Knochen aufgebaut werden. In diesem Fall kommen auf die Patienten weitere Kosten zu.

Kosten in Bezug auf den Zahnersatz von Herrn P.

Da die Implantatversorgung bei Herrn P. durch einen Unfall nötig wurde und nicht aufgrund einer Parodontose, ist kein Knochenaufbau nötig. Herr P. entscheidet sich für ein Implantat aus Titan und eine Teilkeramik-Krone. Er muss dementsprechend mit Kosten in Höhe von rund 2.600 € rechnen.

Zahnersatz durch Implantat ohne Private Krankenversicherung

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen keine Kosten für Implantate. Allerdings beteiligen sie sich zu mindestens 50 Prozent an den Kosten für Kronen, Brücken oder Vollprothesen. Versicherte, die ihr Bonusheft gewissenhaft führen und in den letzten 10 Jahren regelmäßig beim Zahnarzt waren erhalten nochmals einen Bonus auf den Festzuschuss. Dieser liegt bei vielen Anbietern bei 30 Prozent. Das heißt, die gesetzliche Krankenkasse trägt bis zu 65 Prozent der Kosten für Kronen, Brücken und Vollprothesen.

Das zahlt Herr P. bei der GKV

Ist Herr P. gesetzlich versichert, muss er die Kosten für das Implantat komplett selbst tragen. War er in den letzten zehn Jahren mindestens einmal pro Jahr beim Zahnarzt erhält er zumindest für die Krone einen Zuschuss von 65 Prozent. Geht man davon aus, dass die Krone 500 Euro kostet, liegt sein Eigenanteil hier bei 175 €. Damit belaufen sich seine Gesamtkosten auf etwa 2.275 Euro.

Zahnersatz durch Implantat mit PKV

Die privaten Krankenversicherungen beteiligen sich sowohl an den Kosten für Implantate als auch an den Kosten für die Kronen. In welcher Höhe und unter welchen Bedingungen die Zuschüsse erfolgen, hängt vom jeweiligen Anbieter und dem gewählten Tarif ab. Die private Krankenversicherung Alte Oldenburger erstattet beispielsweise je nach Tarif 60 oder 80 Prozent der Kosten für Zahnersatz und Implantate. Viele private Krankenversicherer erstatten 75 Prozent der Kosten für Zahnersatz.

Das zahlt Herr P. bei der Privaten Krankenversicherung

Je nachdem bei welchen Anbieter Herr P. privat versichert ist, liegt sein Eigenanteil an den Kosten für die Zahnbehandlung zwischen 20 und 40 Prozent. Nehmen wir an, dass sein Versicherer 75 Prozent der Kosten trägt, dann liegt sein Eigenanteil bei 25 Prozent und damit bei 650 Euro.

Zahnersatz: Günstiger mit einer PKV

Wie das Beispiel von Herrn P. sehr deutlich zeigt, muss er mit eine privaten Krankenversicherung deutlich weniger für einen hochwertigen Zahnersatz zahlen. Der Unterschied des Eigenanteils ist immens. Als gesetzlich Versicherter muss Herr P. rund 1.600 Euro mehr aus eigener Tasche bezahlen. Hinzu kommt, dass die PKV meist keinen Nachweis für regelmäßige Zahnarztbesuche verlangt. Hat Herr P. beispielsweise im Jahr vor dem Unfall den Zahnarztbesuch versäumt, steigt sein Eigenanteil bei der GKV nochmal um 75 Euro an.

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Alternativen zur PKV-Vollversicherung

Nicht jeder hat die Möglichkeit eine private Krankenvollversicherung abzuschließen, denn um sich privat krankenzuversichern müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Doch auch gesetzlich Versicherte können mit Hilfe von Zahnzusatzversicherungen den Eigenanteil für Zahnersatz deutlich senken. Die Zahl der Versicherer, die spezielle Zahnzusatzversicherungen anbieten ist groß.

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