Raucherentwöhnung

Früher oder später fasst sich eine Vielzahl der Raucher ein Herz, mit dem rauchen aufzuhören. Jedoch gestaltet sich die Umsetzung des Wunsches nach einem rauchfreien Leben schwieriger, als gedacht. Da das Rauchen zu einem Bestandteil ihres Lebens geworden ist, können die meisten Raucher nur schwer von ihr lassen. Somit braucht es oftmals mehrere Versuche, bis man endgültig auf die Zufuhr von Tabak verzichten kann.

Warum rauchen Menschen

Partner rauchender Menschen äußern häufig den Wunsch, dass ihre bessere Hälfte mit dem Konsum von Nikotin aufhören soll. Gewöhnlich stößt ihr Verlangen nach einer Zigarette beim Gegenüber auf Unverständnis und sie können den Grund für das Rauchen nicht nachvollziehen. Fängt man an zu rauchen, überkommt den Raucher zunächst ein schlecht, schwindeliges Gefühl, das von einem widerlich brennenden Geschmack auf der Zunge, Hustenreiz und Durchfall begleitet wird. Bereits mit erleiden derartiger Symptome würden einige Probanden vor dem Zigarettengenuss zurückschrecken. Jedoch wirken diese Erscheinungen noch lange nicht abschreckend auf jeden Anfänger. Denn rauchen verfolgt einen psychologischen Aspekt, der insbesondere durch die Werbung, Kino- und Fernsehfilme verstärkt wird und dazu animiert, mit dem Rauchen weiter zu machen.

Rauchen verleiht dem Menschen ein individuelles Dasein

Demnach steht das Rauchen für Abenteuer, Unabhängigkeit, Entspannung und Gemütlichkeit. Der Werbung zufolge soll eine Zigarette aus einer Person einen richtigen Mann machen, die eine erotische Ausstrahlung besitzt und zeitgleich einen eigenen Lebensstil entwickelt. Zudem verleiht ihm das Rauchen Anerkennung in der Gruppe und gibt ihm ein Stück weit Selbstsicherheit.

Es geht nicht mehr ohne Zigarette

Führt man seinem Körper regelmäßig Nikotin zu, gewöhnt er sich mit der Zeit an die Droge. Im Zuge dessen entwickelt der Raucher den Gedankengang, dass er einige Situationen nur mit einer Zigarette überstehen kann. Folglich wird er damit psychisch abhängig von den Zigaretten. Ist die psychische Abhängigkeit eingetreten, geht es mit zunehmendem Nikotinkonsum auch dem Körper an den Kragen. Bei körperlicher Abhängigkeit fühlt sich der Körper erst richtig wohl, wenn ihm ausreichend Nikotin zugeführt wurde.

Zigarre oder Zigarette – was ist enthalten

Eine gewöhnliche Zigarette besteht aus 4.800 chemischen Substanzen, die als Dampf oder Feinstaubpartikel inhaliert werden. Damit den Rauchern diesen Genuss des Ziehens an einer Zigarette noch lange erhalten bleibt, werden etwa 100 Arten von Tabak angebaut. Die Anbaugebiete finden sich nicht nur im Tropischen und subtropischen Amerika. Auch in Deutschland, im Speziellen der Pfalz und Franken lassen sich Anbaugebiete von Tabak finden. Nichtsdestotrotz gehören zu den wichtigsten Anbaugebiete China, USA, Brasilien, Indien und die Türkei.

Inhaltsstoffe einer Zigarette

Eine Zigarette besteht nicht zu 100 Prozent aus Tabak. Vielmehr handelt es sich bei der Zigarette um eine Zusammensetzung aus Tabak, Nikotin, Teer, Arsen, Aceton, Harnstoff sowie Geschmacks- und Verdickungsmittel und Zusatzstoffe. Dies Inhaltssoffe tragen dazu bei, dass sich die Wirkung Haltbarkeit der Zigarette erhöht, das Abbrennen beschleunigt wird und den Rauchenden noch abhängiger macht. Dabei haben die Inhaltsstoffe unterschiedliche Auswirkungen auf den Menschen:

Nikotin: ihrem Ursprung verleiht sie der Pflanze Nicotiana tabacum. Sie ist nicht nur wichtigster Wirkstoff im Tabak, sondern auch ein starkes Gift, das das gesamte Gefäß- und Nervensystem schädigt. Wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge kann Nikotin süchtiger, als Heroin oder Kokain machen.

Teer: als eine Verbindung von Kohlenwasserstoffen, hat sie die Form kleiner Rußteilchen, die die Flimmerhärchen der Atemwege und Lunge verkleben. Ein täglicher Nikotingenuss von 20 Zigaretten entsprechen einer Tasse Teer im Jahr.

Kohlenmonoxid: dabei handelt es sich um ein Atemgift, das die Bildung von Hämoglobin, die Rotfärbung des Blutes, beeinträchtigt. Anstelle des Sauerstoffs wird Kohlenmonoxid zu den Zellen geleitet. Somit kommt es zu einer schlechteren Versorgung verschiedener Körpergewebe.

Das Gerücht um die Light Zigaretten

Mit dem qualmen von Light Zigaretten glauben Raucher, dass sie ihrem Körper dadurch weniger Schaden zufügen, als mit normalen Zigaretten. Dabei handelt es sich um ein Gerücht, das weitreichende Konsequenzen für die Rauchenden haben dürfte. Auch wenn eine Light Zigarette weniger Nikotin enthält, bleibt die Menge an Teer und krebserregenden Substanzen unverändert oder steigt im schlimmsten Fall. Der Grund liegt in der Leichtigkeit der Zusammensetzung behaftet. Raucher von Light Varianten ziehen noch stärker an der Zigarette und müssen unter Umständen mehr von ihnen rauchen, damit im Körper eine Art Nikotinbefriedigung einsetzt.

E-Zigaretten sind keine Alternative

Beim Inhalieren von elektrischen Zigaretten verdampft Flüssigkeit, das anstelle des Zigarettenrauchs, Nebel produziert. Auf die Weise mag der Raucher zwar keine gefährlichen Zusatzstoffe einatmen. Jedoch werden die meisten E-Zigaretten mit dem Nervengift Nikotin versetzt, sodass der Raucher noch immer in den Genuss der Droge kommt. Darüber hinaus hat man herausgefunden, dass E-Zigaretten kurzzeitige Nebenwirkungen, wie Reizungen im Mund und Rachen, trockenen Husten, Schwindel und Übelkeit hervorrufen können

Gefährlicher lebt es sich mit Zigarre

Raucher, die lieber zur Zigarre greifen, leben statistisch gesehen gefährlicher als Zigarettenraucher. Schließlich enthält der Zigarrentabak noch gefährlicheres Nikotin, das krebserregende N-Nitroso-Nornikotin. Da beim Genuss von Zigarren um ein Vielfaches mehr inhaliert wird, ist das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken, umso größer.

10 Gründe mit dem Rauchen aufzuhören

Ein eingefleischter Raucher lässt sich nur wenig von der Tatsache beeindrucken, dass rauchen schlecht für den Körper ist und er am besten aufhören sollte. Jedoch gibt es gute Gründe der lästigen Angewohnheit den Kampf anzusagen, die da nicht nur Lungenkrebs, Herzinfarkt oder Raucherbein wären:

Rauchen ist teuer

Rauchen ist ein teures Vergnügen. Wer lediglich vier Zigaretten am Tag raucht, wirft auf das Jahr gerechnet rund 400 Euro zum Fenster raus. Für dieses Geld hätte man im Verzichtsfall auch einen All Inclusive Urlaub buchen können. Raucht man hingegen eine Schachtel, also 20 Zigaretten, am Tag kommt man im Jahr auf eine stattliche Summe von 1900 Euro, die auch zum Urlaub machen, shoppen oder chic essen gehen hätte verwendet werden können.

Raucher sind einem erhöhten Lungenkrebsrisiko ausgesetzt

Mit jeder Zigarette erhöht sich das Lungenkrebsrisiko. Etwa 90 Prozent aller Todesfälle sind auf die Diagnose Lungenkrebs zurückzuführen. Allein in Deutschland sterben pro Jahr etwa 43.000 Menschen an Lungenkrebs. Schafft man es, mit dem Rauchen aufzuhören, kann das Lungenkrebsrisiko nach zehn Jahren Rauchfreiheit um die Hälfte gesenkt werden. Bereits nach drei Monaten Rauchfreiheit verbessert sich die Lungenfunktion um bis zu 30 Prozent.

Rauchen erhöht das Krebsrisiko

Raucher sind nicht nur einem erhöhten Lungenkrebsrisiko ausgesetzt. Vielmehr reagieren sie umso anfälliger für andere Krebserkrankungen. Bei Frauen sind es Erkrankungen wie Brustkrebs oder Gebärmutterhalskrebs. In dem Fall können Betroffene nach zehn Jahren Rauchfreiheit ihre Erkrankungsrisiko deutlich reduzieren.

Höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Raucher sind mit einem wesentlich höheren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall und Herzinfarkt gekennzeichnet. In dem Fall lohnt sich das Aufhören schon nach kurzer Zeit. Nach 24 Stunden ohne Zigarette wird das Risiko von Herzanfällen verringert. Bleibt man ein Jahr rauchfrei, wird das Herzinfarktrisiko um die Hälfte verringert.

Rauchen vermindert die Fruchtbarkeit

Dass sich der Kinderwunsch bei einigen Frauen einfach nicht erfüllen will, kann womöglich an ihren erhöhten Nikotinkonsum liegen. Schließlich verringert rauchen die Fruchtbarkeit. Hat sich der Babywunsch im umgekehrten Fall erfüllt und die Mutter raucht seelenruhig weiter, können Fehlgeburten oder gar Missbildungen bei dem Ungeborenen entstehen. Auch männliche Raucher haben wenig zu lachen. Denn rauchen mindert ihre Potenz.

Rauchen erhöht Krankheitsanfälligkeit

Raucher sind mit einer wesentlich höheren Krankheitsanfälligkeit gekennzeichnet. Denn Nikotin schluckt einen Teil des mit der Nahrung aufgenommenen Vitamin C. Zudem greift rauchen die Schleimhäute an und ruft somit eine Anfälligkeit für Husten und Schnupfen hervor. Wer mit dem rauchen aufhört, stellt bereits nach einem Monat Verbesserungen fest. Somit geht die Häufigkeit der Hustenanfälle deutlich zurück.

Geschmacksnerven werden durch das Rauchen eingeschränkt

Mit der lästigen Angewohnheit leiden sowohl Geschmacksnerven als auch Geruchssinn des Rauchenden. Laut BZgA verbessert sich der Geruchs- und Geschmackssinn nach 48 Stunden Rauchfreiheit.

Rauchen verursacht Verfärbungen und Schädigungen am Zahnfleisch

Mit dem rauchen verfärben sich nicht nur die Zähne. Vielmehr wird dadurch auch das Zahnfleisch in Mitleidenschaft gezogen. Denn Raucher leiden dreimal mehr an Paradontitis als Nichtraucher.

Rauchen sorgt für frühe Falten

Die lästige Angewohnheit hat zur Folge, dass die Haut schlechter durchblutet wird und sich Falten bilden. Das Ergebnis ist oftmals ein ungesunder fahler Teint.

Rauchen verpestet die Luft

Es mag zwar nicht als schlimm erachtet werden, jedoch riecht alles ständig nach Rauch, Ob Haare, Klamotten oder Atem.

Was bedeutet das Aufhören wollen für den abhängigen Raucher?

Wird einem eingefleischten Raucher nahegelegt mit dem rauchen aufzuhören, läuten bei ihm alle Alarmglocken und es fallen plötzlich zahlreiche Gegenargumente ein. In dem Zusammenhang schießen dem Betroffenen zahlreiche Nachteile durch den Kopf, die ihm mit dem Nikotinverzicht entstehen. Ein Klassiker unter ihnen ist es, dass man ohne Zigarette nicht mehr klar kommen kann. Eben diese negativen Gedanken führen dazu, dass der Betroffene noch ein viel großes Verlangen nach einer Zigarette verspürt. Man glaubt oftmals dem Verlangen nicht standhalten zu können. Jedoch ist der Gegenteil der Fall. Häufig hindern die falschen Strategien mit dem rauchen aufzuhören. Schließlich beginnt das Nichtrauchen im Kopf.

Stärkung der Willenskraft

Grundsätzlich setzt das Gehirn jene Gefühle und Aufträge in die Tat um, die wir ihm erteilen. Dabei verfolgt es stets das Ziel, uns mit möglichst viel Vergnügen und wenig Leid zu versorgen. Schlummert in uns der Wunsch mit dem rauchen aufhören zu wollen, müssen wir uns umprogrammieren. In dem Zusammenhang müssen sich Betroffene Gründe geben, die für einen Nikotinverzicht sprechen. Umso mehr müssen sie ein Alternativprogramm entwickeln, das ihnen große Freude und Motivation bereitet, wenn sie mit dem rauchen aufhören. Hierbei kann es sinnvoll sein, sich lebhafte Phantasien vor Augen zu führen, die mit dem weiterrauchen entstehen. Malt man sich diese Phantasien nur deutlich genug aus, verspürt man eher den Drang, aufhören zu wollen.

Phasen der Raucherentwöhnung

Bevor man sich dem Thema Raucherentwöhnung annimmt, sollte der Wille aufzuhören tatsächlich stark genug und natürlich vorhanden sein. Schließlich gelingt ein Nikotinentzug nur dann erfolgreich, wenn der Willen stark genug ist. Jedoch gestaltet sich der Prozess, sich endgültig vom blauen Dunst zu befreien alles andere als einfach. Mit der regelmäßigen Nikotinzufuhr gewöhnt sich der Körper daran und will am Ende nicht mehr ohne ihn auskommen. Umso mehr rächt sich der Körper mit Entzugserscheinungen, wenn ihm der Genuss verwehrt wird.

Daher ist es wichtig, dass die Raucherentwöhnung aus freien Stücken und eigener Willenskraft erfolgt. Auf dem Weg zu einem rauchfreien und vor allem gesünderen Leben durchläuft der Raucher folgende Phasen der Raucherentwöhnung:

Stabile Rauchphase

In der Phase hat sich der Raucher noch nicht wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt, aufhören zu wollen. Vor diesem Hintergrund raucht er genüsslich seinen täglichen Bedarf an Zigaretten. Schließlich wird der Körper mit Nikotin gesättigt und hat sich an diese Art von Zufuhr gewöhnt.

Überlegungsphase

Mit der Einsicht zur Besserung fängt alles an. In dieser Phase stellt der Raucher für sich selbst fest, dass sich das Rauchen langfristig schädigend auf die Gesundheit auswirkt. Jedoch findet in dem Stadium noch keine konkrete Zielsetzung statt.

Entscheidungsphase

Erreicht der Betroffene die Entscheidungsphase, hat er den endgültigen Entschluss gefasst, mit dem Rauchen aufhören zu wollen. Umso klarer erscheint ihm die Tatsache, dass rauchen sehr viel mehr Nachteile als Vorteile hat. Im Zuge dessen werden die Gedanken an ein rauchfreies Leben nicht mehr so kritisch gesehen wie zuvor. In dieser Situation ist man dazu aufgerufen, Informationen zur Raucherentwöhnung zu sammeln und das Vorgehen genauestens durchzuplanen. Dahingehend ist es ratsam, ein genaues Datum für den Nikotinentzug festzulegen. Genauso wichtig ist es, wenn ein Partner beim psychischen Entzug unterstützend zur Seite steht.

Handlungsphase

Diese Phase gehört zu den schwierigsten Etappen der Raucherentwöhnung. Insbesondere die ersten drei Tage nach dem Stopp erweisen sich als kompliziert. Denn bis auch der letzte Rest an Nikotin im Körper abgebaut ist, vergeht einige Zeit. Wie auch bei unzureichender Nikotinzufuhr hat der Betroffene auch hier mit Entzugserscheinungen zu kämpfen die sich vor allem durch Kopfschmerzen, Übelkeit, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen und Gewichtszunahme bemerkbar machen. Herbei lernt der frische Ex-Raucher, wie es ist, im Alltag ohne Zigaretten auskommen zu müssen.

Erhaltungsphase

Hat man einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten ohne Zigarette gut überstanden, ist das Schlimmste überstanden. Somit muss das Leben als Nichtraucher auch weiter fortgeführt und eventuellen Rückfällen vorgebeugt werden. Dahingehend sollten frische Ex-Raucher ängstlich gegenüber Verlockungen sein. Bereits eine Genusszigarette könnte alle erzielten Fortschritte zunichtemachen.

Nichtraucherphase

Rauchen bleibt in den Gedanken des Ex-Rauchers lediglich eine Erinnerung. Währenddessen bleibt der Körper von der Nikotinabhängigkeit befreit. Mit den Jahren des Nichtrauchens hat der Organismus an neuen Körper- und Hirnzellen gewonnen. Der Ex- Raucher ist zum Nichtraucher geworden und führt ein Leben wie neu geboren.

Was passiert im Körper?

Mit dem Genuss einer Zigarette verspürt man eine entspannte bis anregende Wirkung des Nikotins. Dabei wirkt sich die Nikotinzufuhr unmittelbar auf die Durchblutung aus. Die Folge daraus sind Krankheiten, wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Impotenz und Konzentrationsschwierigkeiten. Da sich der Körper mit kontinuierlicher Nikotinzufuhr an die stark süchtig machende Droge gewöhnt, wird der Raucher gefordert diesen Nikotingehalt stets im Blut zu haben. Sobald der Körper einer geringere Nikotinzufuhr vermeldet, beginnt für den Raucher die Phase des Entzugs. Je geringer die Nikotinmenge im Blut ausfällt, umso stärker sind die darauffolgenden Entzugserscheinungen für den Raucher. Solange auch nur die geringste Nikotinmenge im Blut verbleibt, kämpft der Körper für dessen vollständige Ergänzung der Tageszufuhr. Hört der Raucher schlussendlich auf seiner Sucht nachzugehen, fällt der Nikotinpegel auf Null und der körperliche Entzug hat ein Ende.

Methoden zur Raucherentwöhnung

Bevor sich der Raucher einer Methode der Raucherentwöhnung annehmen kann, muss er zunächst erkennen, dass er drogenabhängig ist. Erst mit der Erkenntnis der Drogenabhhängigkeit kann er sich gänzlich auf die ausgewählte Methode zur Raucherentwöhnung einlassen, ohne einen eventuellen Rückschlag zu erleiden.

Menschen, die der Zigarette den Kampf ansagen möchten, können mittlerweile auf eine Vielzahl unterschiedlicher Entwöhnungsangebote zurückgreifen. Dabei haben sich insbesondere verhaltensbezogene Methoden als durchaus unterstützend erwiesen. Im Rahmen der Verhaltenstherapie bezieht der Entzugswillige Stellung zu folgendem Fragen:

  • Welche Funktion erfüllt die Zigarette in meinem Leben?
  • Warum rauche ich eigentlich?
  • Wie kann ich aufhören zu rauchen?
  • Was tue ich und wie gehe ich damit um, wenn mir eine rauchende Person begegnet?
  • Wer kann mich bei der Raucherentwöhnung unterstützen?
  • Wie gehe ich mit einem eventuellen Rückfall um?
  • Wie kann ich mich für mein Durchhaltevermögen belohnen?

Im Allgemeinen unterscheidet man bei der Raucherentwöhnung zwei verschiedene Ansätze: die Schlusspunktmethode und die Reduktionsmethode. Im Rahmen der Schlusspunktmethode wird das Rauchen nach Ende der Vorbereitungsphase abrupt von heute auf morgen eingestellt. Hingegen wird bei der Reduktionsmethode der Nikotinkonsum mit Ablauf der Vorbereitungsphase reduziert. Innerhalb eines persönlich festgelegten Rhythmus wird der Konsum schrittweise reduziert, bis der Rauchstopp eingetreten ist.

Nikotinersatztherapie bei starker körperlicher Abhängigkeit

Stark körperlich abhängigen Entzugswilligen ist die Nikotinersatztherapie zu empfehlen. Sie unterstützt bei der Abmilderung der von Entzugserscheinungen nach der letzten Zigarette. Während der Therapie führen Ersatzpräparate dem Körper Nikotin und verringern auf die Weise die Entzugssymptome. Wird diese Therapie mit einer verhaltensbezogenen Methode kombiniert, können die Chancen eines rauchfreien Lebens nahezu verdoppelt werden. Dabei kann aus verschiedenen Präparaten der Nikotinersatztherapie gewählt werden, wie zum Beispiel Pflaster, Kaugummi und Lutschtabletten. Diese sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

Funktion der Nikotinersatztherapie

Im Rahmen der Nikotinersatztherapie wird das enthaltene Nikotin langsamer und weniger befriedigend und suchterzeugend an den Körper abgegeben. Aufgrund der Tatsache, dass die Ersatztherapie einen niedrigeren Nikotinspiegel hervorruft, tritt bereits während der Einnahme die körperliche Entwöhnung ein.

Präparate der Nikotinersatzherapie

Im Zuge der Nikotinersatztherapie können Entzugswillige aus einer Vielzahl unterschiedlicher Präparate wählen:

Nikotinpflaster für eine gemäßigte Nikotinzufuhr

Sofern die Nikotinabhängigkeit mittelstark bis stark ausfällt, der Entzugswillige zwischen 10 und 40 Zigaretten raucht, sollte der Entzug mithilfe von Nikotinpflastern erfolgen. Dabei baut das Pflaster innerhalb von 30 bis 60 Minuten einen wirksamen Nikotinspiegel auf, dessen Wirkung kontinuierlich anhält. Die Pflaster sind in drei Stärken ab einem täglichen Konsum von zehn, 20 und 30 Zigaretten erhältlich. Sie werden einmal pro Tag gewechselt. Bei den Nikotinpflastern wird zwischen zwei Varianten unterschieden:

  • 16 Stunden Pflaster sind für all jene Entzugswillige gedacht, die mehr als 10 Zigaretten pro Tag rauchen.
  • 24 Stunden Pflaster orientieren sich hingegen an die Personengruppe, die mehr als 20 Zigaretten pro Tag raucht.

Mit der Nutzung der Nikotinpflaster sollte die jeweilige Dosierung alle vier bis sechs Wochen reduziert werden.

Nikotinkaugummi als flexible Form der Raucherentwöhnung

Steht der Entzugswillige im Konflikt mit der Rauchgewohnheit, so bietet das Kaugummi eine flexible Entwöhnung. Es eignet sich am besten für Personen, die gering bis mittelstark abhängig sind und höchstens 15 Zigaretten pro Tag rauchen. Innerhalb von 15 bis 30 Minuten baut das Kaugummi einen sehr viel schnelleren Nikotinspiegel auf als das Pflaster. Das Kaugummi ist in zwei Dosen erhältlich: 2 und 4 mg. Wer täglich bis zu 25 Zigaretten raucht, sollte zur 4 mg Variante greifen. Wird die Entwöhnung mithilfe der Kaugummis in Angriff genommen, sollte beachtet werden, dass diese mit Pausen über 30 Minuten gekaut werden. Denn mit einem schnellen Kauen wird viel Nikotin wirkungslos verschluckt und die Speiseröhre gereizt.

Nikotin-Lutschtablette für Personen mit hohem Nikotinkonsum

Raucher mit einem unregelmäßigen Nikotinkonsum können ebenso die Variante der Lutschtablette wählen. Dabei wird genauso schnell Nikotin freigesetzt wie beim Kaugummi. Da mit der Lutschtablette ein wesentlich höherer Nikotinspiegel im Körper erreicht wird, eignet sich die Variante für Personen mit einem hohen Nikotinkonsum. Genauso wie das Kaugummi ist die Lutschtablette in den Dosen 2und 4 mg erhältlich. Personen, die 30 Minuten nach dem Aufstehen zur Zigarette greifen, sollten zur 4 mg Dosis greifen. Täglich können maximal bis 15 zu Tabletten alle 90 Minuten gelutscht werden.

Sublingualtablette für eine unbewusste Raucherentwöhnung

Lediglich in der Dosis 2 mg erhältlich eignet sich dieses Präparat für Konfliktraucher mit einem eher hohen Tageskonsum. Im Unterschied zur Lutschtablette sollte sie nicht bewusst gelutscht, sondern unter die Zunge gelegt werden. Raucher, die weniger als 20 Zigaretten täglich rauchen, sollten eine Tablette pro Stunde einnehmen. Ist der tägliche Konsum höher, können bis zu zwei Tabletten pro Stunde eingenommen werden.

Medikamentöse Raucherentwöhnung

Neben Präparaten der Nikotinersatztherapie gibt es auch Medikamente, die die Entzugserscheinungen minimieren können:

Bupropion ist ein verschreibungspflichtiges Medikament, welches unter dem Namen Zyban bekannt ist. Die Wirksamkeit des Medikaments ist wissenschaftlich bewiesen. Jedoch kommen Entzugswillige bei ihrer nicht um einige Nebenwirkungen herum. Daher ruft das Medikament Nebenwirkungen hervor, wie zu Beispiel Schlafstörungen, Mundtrockenheit, Konzentrationstörungen, Zittern, Kopfschmerzen, Unruhe und Schwindel. Wegen ihrer Verschreibungspflicht sollte Bupropion nur unter ärztlicher Anleitung und nach einer eingehenden körperlichen Untersuchung eingenommen werden.

Vareniclin auch unter dem Namen Champix bekannt, ist ein Medikament, das Entzugserscheinungen und Verlangensattacken abmildern soll. Mit ihrer Einnahme erleben Entzugswillige Nebenwirkungen, wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Erbrechen, Schlaflosigkeit, Alpträume und Geschmacksstörungen. Aufgrund ihrer Verschreibungspflicht ist Vareniclin nur unter Anleitung eines Arztes zu verwenden.

Entspannungstechniken

Entspannung stellt ein wirksames Mittel zum Abbau von Stress dar. Daher bilden Entspannungstechniken einen wichtigen Baustein im Rahmen verhaltensbezogener Entwöhnungsmethoden. Damit können Entzugserscheinungen, wie Unruhe und Reizbarkeit verringert werden.

Akupunktur oder Hypnose

Akupunktur mag zwar eine anerkannte medizinische Methode sein. Jedoch können im Rahmen der Raucherentwöhnung keine Hinweise auf dauerhafte Erfolge belegt werden. Im Rahmen der Akupunktur wird eine Wirkung hervorgerufen, die dem Placeboeffekt sehr ähnlich ist. Einige Enzugswillige greifen im Zuge der Entwöhnung zur Methode Hypnose. Bei der Hypnose geht es in erster Linie darum, dass ein gewünschter Bewusstseinszustand eintritt, der Veränderungen wie ein Rauchstopp hervorrufen soll.

Die betriebliche Raucherentwöhnung

Betriebliche Gesundheitsförderung gewinnt hierzulande in modernen Betrieben und Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Schließlich hängt der Unternehmenserfolg von der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter ab. Rauchende Mitarbeiter führen der deutschen Wirtschaft einen jährlichen Kostenfaktor in Höhe von 12,4 Milliarden zu. Dabei sind die damit einhergehenden Raucherpausen während der Arbeitszeit das geringere Übel. Vielmehr plagen Unternehmen Zustände, wie zum Beispiel eine herabgesetzte Leistungsfähigkeit, Fehlzeiten durch Raucherpausen und Arbeitsausfälle durch Krankheit. Die Einführung der betrieblichen Raucherentwöhnung ermöglicht es, die Kosten für raucherbedingte Krankheitsausfälle zu senken und gleichzeitig die Produktivität und Gesundheit der Mitarbeiter zu steigern. Weiterhin sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass mit ihrer Einführung das Arbeitsklima verbessert werden kann und die geforderten innerbetrieblichen Maßnahmen des Nichtraucherschutzes eingehalten werden.

Freibeträge für die Verbesserung des Gesundheitszustands

Seit 2009 vergibt der Staat Freibeträge für Arbeitgeberleistungen zur betrieblichen Gesundheitsförderung. In dem Zusammenhang können jährlich Leistungen von bis zu 500 Euro als Betriebsausgabe steuerlich geltend gemacht werden, sofern sie der Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands dienen.

Gewichtszunahme durch Raucherentwöhnung

Der häufigste Grund, der zahlreiche Raucherinnen und Raucher vom aufhören abhält, ist die anschließende Gewichtszunahme. Und in der Tat nimmt ein Großteil der Aufhörenden zu. Informationen des Deutschen Krebsforschungszentrums zufolge, nehmen vier von fünf ehemaligen Raucher in den ersten zwei Jahren nach der Raucherentwöhnung durchschnittlich 4,5 Kilogramm zu. Dabei fällt die Gewichtszunahme bei Frauen wesentlich stärker aus, als bei Männern. Zehn Jahre nach der letzten Zigarette wiegen Frauen durchschnittlich fünf Kilogramm mehr, während sich die Zunahme bei Männern auf 4,4 Kilogramm beläuft. In der Zeit nehmen etwa 13 Prozent der Frauen und 10 Prozent der Männer mehr als 13 Kilogramm zu.

Mit veränderter Kalorienzufuhr nimmt man zu

Die Gründe für eine Gewichtszunahme nach dem Rauchstopp liegen insbesondere in dem gedrosselten Stoffwechsel und einer vermehrten Kalorienaufnahme begründet. Im Ruhemodus verbrennt der Körper sehr viel weniger Energie. Demgegenüber greifen zahlreiche Aufhörer zu Süßigkeiten, die als Nikotinersatz dienen. Eben diese veränderte Kalorienaufnahme führt dazu, dass der ehemalige Raucher an Gewicht zulegt.

Bewegung ist das A und O

Damit man der befürchteten Gewichtszunahme nicht zum Opfer fällt, sollten ehemalige Raucher nicht nur auf die tägliche Zufuhr von 2000 Kilokalorien achten.Hierbei ist es wichtig, dass die zusätzlich aufgenommenen Kalorien anders verbrannt werden, wie zum Beispiel durch Treppen steigen statt Aufzug, Abendspaziergänge und Fahrradtouren.

Bewusst und mit Genuss essen

Darüber hinaus sollten Exraucher lernen bewusst und mit Genuss zu essen, statt sich mit Diäten zu quälen. Rückt das Bewusstsein während des Speisens in den Hintergrund und artet in Hektik aus, erhält man den Eindruck nicht gut gegessen zu haben und erweckt nach einiger Gelüste, etwas Kaubares im Mund haben zu wollen.

Ausgewogene Ernährung ist wichtig

Bei der Zubereitung der Speisen sollte darauf geachtet werden, dass sie möglichst vitamin- und balaststoffreich sowie fettarm ausfallen und sich auf drei Haupt- und zwei Zwischenmahlzeiten beschränken. Mit dieser Aufteilung hat der Körper die Möglichkeit, die aufgenommenen Kalorien zu verbrennen und seine Leistungsfähigkeit zu erhalten. Wird der ehemalige Raucher von Heißhungerattacken auf Süßes und Fettiges eingeholt, sollt er sich ihren Genuss nicht verbieten lassen. Stattdessen ist es wichtig, dass die süßen und fettigen Snacks bewusst verzehrt werden und das Körpergefühl vor und danach beobachtet wird.

Körper muss anderweitig ausgepowert werden

Neben einer ausgewogenen Ernährung benötigt der Körper zur Raucherentwöhnung auch Aktivität und Ruhe. Im Alltag kann das Wohlbefinden durch kurze Bewegungsphasen, wie Treppen steigen oder Gymnastik verbessert werden. Die so wieder gewonnene Energie kann in die Ausübung einer Ausdauersportart wie zum Beispiel Radfahren oder Joggen eingesetzt werden.

Krankenkassenzuschuss zur Raucherentwöhnung

Wird der Entschluss das Rauchen aufzuhören gefasst, schaffen es nur die wenigsten, der Zigarette zu widerstehen. Geht man ohne professionelle Unterstützung an die Raucherentwöhnung heran, droht ein umso höheres Risiko wieder rückfällig zu werden. Versicherte, die mit dem Rauchen aufhören wollen können auf Unterstützung seitens ihrer Krankenversicherung vertrauen. Gemäß § 20 SGB V sind Krankenversicherungen dazu verpflichtet, Maßnahmen zu fördern, die ihren festgelegten Qualitätsstandards entsprechen. Hierzu gehören beispielsweise Kurse zur Rauherentwöhnung, die von qualifizierten Mitarbeitern geleitet werden. Dabei übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung einen Großteil der anfallenden Kursgebühren. Beispielsweise übernimmt die KKH 90 Prozent der Kursgebühren, maximal jedoch 80 Euro. Im Gegensatz dazu werden Maßnahmen zur Raucherentwöhnung, wie Medikamente nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung. Ebenso sehen sie von der Übernahme von Akupunktur- und Hypnosebehandlungen ab.

Private Krankenversicherung erstattet Kurse zur Raucherentwöhnung

Im Zuge der Raucherentwöhnung werden Anhängern der privaten Krankenversicherung Entwöhnungskurse angeboten, deren Kosten erstattet werden. Darüber hinaus übernimmt die private Krankenversicherung psychotherapeutische Behandlungen wie Akupunktur und Hypnose. Hingegen erstattet sie keine Kosten für Nikotinersatzprodukte. Ferner werden die Kosten für entwöhnende Medikamente nur bedingt übernommen.

Wie hält man eine Raucherentwöhnung durch?

Wer mit dem Rauchen aufhört, muss über kurz oder lang für Motivationsschübe sorgen, die ihn nicht in alte Gewohnheiten verfallen lassen. Hierbei können folgende Tipps sehr hilfreich sein:

  • Ziel anvisieren: hierbei sollte das Ziel “rauchfrei” stets im Auge behalten werden. Aufhörer sollten sich täglich eine kurze Auszeit gönnen, in der sie bewusst darüber nachdenken, wie es sich anfühlt, wenn über ein Jahr oder mehrere nicht mehr geraucht wurde.
  • Motive des Aufhörens ins Gedächtnis rufen: in dem Zusammenhang sollten sich ehemalige Raucher stets vor Augen führen, warum sie mit dem Rauchen aufhören.
  • Schwierigkeiten ausblenden: im Zuge der Entwöhnung sollte nicht über eventuelle Probleme nachgedacht werden. Vielmehr sollte der Blickwinkel auf all das gerichtet werden, was bis dato bereits erreicht wurde.
  • Persönliches Mantra: dabei ist es sinnvoll ein Wort oder einen Satz zu erfinden, der einen besonderen Stellenwert im Leben des ehemaligen Rauchers einnimmt. Dieses Wortspiel sollte immer vor sich hin gesagt werden, wenn der Gedanke an eine Zigarette hervorsticht.

Tipps für zukünftige Nichtraucher

Damit dem rauchfreien Leben nichts mehr im Wege steht, sollten zukünftige Nichtraucher folgende Ratschläge beherzigen:

Gewichszunahme vorbeugen

In den ersten Phasen der Raucherentwöhnung kommt es häufig dazu, dass die betreffenden Personen etwa bis fünf Kilogramm zunehmen. Schließlich wird mit dem Verzicht auf Nikotin die Stoffwechselaktivität gemindert, sodass mehr aus Ersatzbefriedigung gegessen wird. Dem zusätzlichen Gewicht kann mit ausreichend Bewegung entgegengewirkt werden. Sofern doch genascht wird, sollte es möglichst fettfrei sein. Ferner ist ebenso darauf zu achten, dass viel getrunken wird. Denn die aufgenommene Flüssigkeit füllt den Magen und vermindert das Hungergefühl.

Stressfrei im Beruf

Berufsbedingter Stress führt häufig dazu, dass Arbeitnehmer zur Zigarette greifen.In dem Zusammenhang sind sämtliche Rauchutensilien vom Arbeitsplatz zu verbannen. Umso wichtiger ist es, dass der Entzugswillige zu Beginn der Entwöhnungkurze Pausen für Spaziergänge einlegt. Hierbei können zuckerfreie Kaugummis auch unterstützend sein.

Keine Ausreden

Unabhängig davon, welche komplizierten oder doch erfreulichen Situationen erlebt werden, sollte der Griff zur Zigarette keinesfalls eine Entschuldigung darstellen.

Wetten abschließen

Im Rahmen der Entwöhnung haben sich Wetten als durchaus hilfreich erwiesen. Zwar outet man sich, dass mit dem rauchen aufgehört werden soll. Jedoch wird man meist von Freunden in dem Bestreben noch stärker unterstützt.

Partyverbot

Gerade auf Partys greift ein Großteil zur Zigarette, sodass der Entzugswillige rasant auf die Probe gestellt wird. Daher sollten diese Orte in den ersten Monaten der Entwöhnung gemieden werden.

Sport tut gut

Sportliche Betätigung macht nicht nur ruhiger. Vielmehr wird dadurch der Stress abgebaut und Kalorien den Kampf angesagt.

Auswirkungen des Nichtrauchens

Menschen die gänzlich aufhören zu rauchen, haben künftig nicht nur ein prall gefülltes Portemonnaie, sondern fühlen sich weitaus gesünder:

  • 20 Minuten nach dem letzten Zigarettenzug sinken, Blutdruck, Körpertemperatur und Herschlag auf die gewöhnlichen Werte eines Nichtrauchers.
  • Nach etwa 48 Stunden ohne Zigarette treten Verbesserungen beim Geschmacks- und Geruchssinn ein.
  • Kommt der Entzugswillige drei Tage ohne Zigarette aus, lässt die lähmende Wirkung des Nikotins auf die Flimmerhärrchen der Atemwege nach, sodass der entstehende Schleim wieder mundwärts befördert wird.
  • Mit Ablauf von drei Monaten verbessert sich die Durchblutung des ehemaligen Rauchers und die Lungenkapazität erhöht sich um 30 Prozent.

Längere Lebensdauer

Etwa ein Viertel der Erwachsenen, die bereits zu Teenagerzeiten geraucht haben, stirbt in der Regel im Alter von 35 und 69 Jahren. Weitere 25 Prozent stirbt im Alter von 70 Jahren an den unmittelbaren Folgen der Nikotinsucht. Jedoch spielt neben der Anzahl der Zigaretten auch die Gesamtdauer eine wichtige Rolle. Kann diese so schnell wie möglich eingedämmt werden, gewinnen ehemalige Raucher an Lebensjahren.

Verbesserung der Atemwegsfunktion

Hat das Rauchen noch keine immensen Schäden angerichtet, erholt sich die Lunge innerhalb von ein bis zwei Jahren von den Strapazen. Menschen, die an der Krankheit COPD leiden, können mit dem Nikotinverzicht die Verschlechterung ihres Krankheitszustands eingrenzen.

Verringerung des Krebsrisikos

Je länger die letzte Zigarette zurückliegt, desto mehr kann das jeweilige Krebsrisiko gesenkt werden. Jedoch liegt das Risiko noch immer höher als bei Personen, die noch nie geraucht haben.

Herz und Gefäße

Wenige Wochen nach der letzten Zigarette befindet sich der Kohlenmonoxidgehalt des Bluts auf dem Niveau einer Person, die noch nie geraucht hat. Mit dem Nikotinverzicht stehen deutlich mehr rote funktionsfähige Blutkörperchen zur Verfügung. Zudem verbessert sich die Viskosität des Blutes, sodass das Risiko für Gefäßverschlüsse vermindert wird. Bereits nach sechs bis zwölf Monaten ohne Zigarette wird das Risiko eines Herzinfarkts reduziert. Erst nach 15 Jahren ohne Zigarette liegt das Risiko auf dem Niveau eines Nichtrauchers. Derselbe Zeitraum betrifft auch das Schlaganfallrisiko.

Darüber hinaus wird auch das Umfeld wie Familie und Freunde sehr erfreulich über den Sinneswandel sein. Denn sie müssen nicht mehr passiv rauchen.

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