Private Krankenversicherung Vergleich

Wer mit dem Gedanken spielt eine private Krankenversicherung abzuschließen, steht vor der Frage, welche Versicherung und welcher Tarif am besten passen. Auch über die Frage, ob man einen privaten Zusatztarif oder direkt eine Vollversicherung wählt, muss im Vorhinein entschieden werden. Ganz gleich, für welches Versicherungsmodell man sich entscheidet, die beste Wahl trifft man durch den Vergleich der Anbieter und Tarife. Das ist ganz leicht möglich: Wer sich wenig Arbeit machen möchte, der beauftragt einfach einen Versicherungsmakler. Dieser besitzt einen umfassenden Überblick über die Tarifwelt und findet schnell eine passende Versicherung. Wer keinen Makler beauftragen möchte, kann auch ganz leicht selbst tätig werden: Entweder durch den Vergleich von aktuellen Testergebnissen oder mithilfe eines anonymen Vergleichsrechners. Durch die Eingabe von nur wenigen Daten zeigt dieser kostenlos und schnell Tarife an, die in ihrem Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen können.

Vergleich der PKV-Anbieter in 2017

Einen Vergleich der PKV-Anbieter und eine Übersicht über die besten und günstigsten Tarife erhält man schnell und einfach durch aktuelle Testergebnisse. Renommierte Analysehäuser, wie zum Beispiel Stiftung Warentest, Focus Money, Franke und Bornberg oder das Deutsche Institut für Servicequalität (DISQ), haben auch im Jahr 2016 und 2017 Tests und Studien zur PKV durchgeführt. Dabei wurden entweder die Tarife auf ihr Preis-Leistungs-Verhältnis geprüft oder es wurde das Unternehmen insgesamt unter die Lupe genommen. In regelmäßigen Abständen erscheinen zudem Studien über die Kundenfreundlichkeit der Unternehmen. Verbraucher können sich durch derartige Tests informieren, welche Versicherung am besten zu ihnen passt (Private Krankenversicherung Test).

Übersicht über die Leistungen einer privaten Krankenversicherung

Nicht jeder Tarif der privaten Krankenversicherung bietet die gleichen Leistungen. Wer ein Höchstmaß an Leistungen wünscht, muss auch mit höheren Beiträgen rechnen. Im Gegenzug kann durch Leistungsausschlüsse die Beitragshöhe enorm verringert werden. Dementsprechend niedrig kann dann der Beitragssatz ausfallen, teilweise sogar noch niedriger als in der gesetzlichen Krankenversicherung.

Typische Leistungen der privaten Krankenversicherung, die optional gewählt werden können:

  • Chefarztbehandlung
  • Einzel- oder Zweibettzimmer
  • alternative Heilmethoden
  • Heil- und Hilfsmittel
  • Umfassende Leistungen bei Zahnbehandlungen und Zahnersatz
  • Kostenbeteiligung bei der Sehhilfe

>> Mehr Informationen zu den Leistungen der privaten Krankenversicherung

Tarifvarianten der PKV im Vergleich

Bei dem Abschluss einer private Krankenversicherung kann sich der Versicherte zwischen verschiedenen Tarifvarianten entscheiden. Üblicherweise bietet jeder privater Krankenversicherer die Wahl zwischen

  • Komfort
  • Standard und
  • Basistarifen

Die Standardavariante wird am häufigsten von den Versicherten gewählt. Bei diesen Tarifen besteht ein optimales Verhältnis zwischen Preis und Leistung. Die Kosten für eine (zahn-)ärztliche Behandlung werden in der Regel zu 85 bis 100 Prozent erstattet. Der Komforttarif ist preislich höher angesiedelt und bietet die Leistungen des Standard-Tarifs plus zusätzlich frei wählbare Leistungen wie Heilpraktikerbehandlungen oder Zuzahlungen zur Brille. Der Basistarif ist besonders kostengünstig und für jene Versicherte gedacht, die ihre PKV-Beiträge nicht mehr zahlen können, denen jedoch ein Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenkasse verwehrt bleibt. Die Leistungen des Basistarifs sind vergleichbar mit denen der gesetzlichen Krankenversicherung (Private Krankenversicherung Basistarif).

Private Krankenversicherung für unterschiedliche Berufsgruppen

Die Berufsgruppe hat einen starken Einfluss darauf, ob sich der Abschluss einer privaten Krankenversicherung lohnt. Für Beamte beispielsweise lohnt sich der Abschluss einer PKV in der Regel immer. Auch für Ärzte ist der Abschluss einer privaten Krankenversicherung meist empfehlenswert, da sie besonders günstige Tarife erhalten.

Private Krankenversicherung für Beamte und Beamtenanwärter

Beamte und Beamtenawärter gehören zu einer Berufsgruppe, bei der es sich in der Regel immer lohnt, eine private Krankenversicherung abzuschließen, das zeigt sich auch in Zahlen: Fast die Hälfte aller privat Versicherter sind Beamten (Private Krankenversicherung Beamte Test). Denn sie erhalten Zuschüsse durch den Dienstherren, die sogenannte Beihilfe, zu ihren Beiträgen. Und das lohnt sich: Bis zu 80 Prozent können sie als Zuschuss zur privaten Krankenversicherung erhalten. Doch auch hier sollte vor dem Abschluss ein Vergleich der Anbieter vorgenommen werden, denn die Beiträge können sich auch für Beamte erheblich voneinander unterscheiden.

Stiftung Warentest Test: PKV-Tarife für Beamte im Vergleich

Stiftung Warentest führt in regelmäßigen Abständen PKV-Tests durch, in denen die Eignung der PKV-Tarife für verschiedene Berufsgruppen wie Selbständige, Angestellte und Beamte überprüft wird. Im Test aus dem Jahr 2014 wurde das Preis-Leistungs-Verhältnis von PKV-Tarifen für Beamte verglichen. Testsieger des Vergleichs von PKV-Tarifen für Beamte wurden unter anderem:

  • Concordia (BV20, BV30) → sehr gut (0,5)
  • Debeka (B20K, B30, WL20K, WL30) → gut (1,8)
  • Pax Familienfürsorge (B501) → gut (2,1)

Für die Tarife bei der Concordia zahlt der Modellkunde der Stiftung Warentest monatlich nur 196 €, für die Tarife der Debeka 219 € und bei der Pax Familienfürsorge 225 €.

Private Krankenversicherung für Selbständige

Selbständige können auch ohne die Einhaltung der Jahresarbeitsentgeltgrenze Mitglied in der PKV werden (Private Krankenversicherung Selbständige Test). Zu Beginn der Selbständigkeit wird in der Regel besonders wert auf einen günstigen Beitragssatz gelegt, während etablierte Unternehmer eher auf einen möglichst leistungsstarken Schutz setzen. Für beide Fälle gibt es in der privaten Krankenversicherung passende Tarife. Denn je jünger (und gesünder) der Versicherte, desto günstiger sind auch die Beiträge (Private Krankenversicherung Selbständige Test). Allerdings sollte dabei beachtet werden, dass die Beiträge mit dem Alter steigen und ein späterer Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenversicherung kaum möglich ist.

Private Krankenversicherung für Studenten

Sind bestimmte Voraussetzungen erfüllt, können sich auch Studenten privat versichern (Private Krankenversicherung Studenten Test). Der Student kann beispielsweise in die PKV eintreten, wenn auch die Eltern privat versichert sind. Die Absicherung per PKV lohnt aber in der Regel nur, wenn der Student weiß, dass er im Anschluss in dieser verbleibt. Denn das abgeschlossene Studium allein reicht nicht aus, um privat versichert zu bleiben. Nach dem Studium müssen noch andere Kriterien erfüllt sein, etwa das Erreichen der Jahresarbeitsentgeltgrenze oder die Zugehörigkeit zur Berufsgruppe der Selbständigen oder Beamten. Im Vergleich der PKV-Anbieter für Studenten konnte sich im Jahr 2013 besonders die Debeka hervorheben. Sie bietet den Versicherten trotz bester Leistungen einen durchaus bezahlbaren Tarif.

>> Informationen zu weiteren Berufsgruppen in der PKV gibt es hier

PKV im Alter: Unbezahlbar?

Da bei der Beitragshöhe des PKV-Tarifs auch das Alter eine Rolle spielt, ist es nicht verwunderlich, dass mehr bezahlt werden muss, je älter der Versicherte ist. Denn selbst wenn der Versicherte bei bester Gesundheit ist, steigt das Verletzungs- und Krankheitsrisiko mit dem Alter. Allerdings bietet die private Krankenversicherung in diesem Zusammenhang eine Erleichterung: die Altersrückstellungen. Sie sorgen dafür, dass die Preissteigerung im Alter nicht ganz so drastisch ausfällt. Schon zu Beginn der Versicherungszeit sind diese in den Beitrag integriert. Generell sollten Tarife jedoch vor dem Abschluss auf ihre Beitragsstabilität überprüft werden. Denn Tarife, die zu Beginn sehr günstig sind, können im Alter schnell zur bösen Überraschung werden, wenn nicht genügend Altersrückstellungen angesammelt wurden.

Gesetzliche und private Krankenversicherung im Vergleich

Für die meisten der ausschlaggebende Grund, warum sie eine private Krankenversicherung wählen: Die Beitragshöhe richtet sich nach dem Einkommen. Wer wenig hat, zahlt dementsprechend auch weniger. Das ist gerade ein Vorteil für Geringverdiener. Außerdem sind in der gesetzlichen Krankenversicherung nicht berufstätige Ehepartner und Kinder kostenlos mitversichert. Allerdings sind die Leistungen bei der GKV nicht sicher, bei der PKV sind die versicherten Leistungen garantiert. Für manche Berufgruppen lohnt sich der Abschluss einer PKV besonders. Beamte zum Beispiel zahlen nur sehr wenig für ihre private Krankenversicherung, denn sie bekommen einen Großteil von ihrem Dienstherren bezahlt. Auch für Besserverdiener lohnt sich die Versicherung, da sich der Beitragssatz nicht am Einkommen orientiert und bessere Leistungen geboten werden. Einen umfassenden Einblick in die Unterschiede zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung können Interessierte hier erhalten.

Kostenlose Beratung von Experten

Als erfahrenen und unanbhängigen Versicherungsvermittler im Bereich Private Krankenversicherung können Sie uns täglich von 9 bis 19 Uhr unter 030 922 77 527 erreichen oder per E-Mail an kontakt@transparent-beraten.de

Ein Service von transparent-beraten.de