Private Krankenversicherung Vergleich

Egal ob als Vollversicherung oder als private Zusatzversicherung, die Zahl der Angebote für die Private Krankenversicherung ist groß. Daher empfiehlt es sich in jedem Fall einen private Krankenversicherung Vergleich durchzuführen. Dabei spielen sowohl die Leistungen, als auch die Höhe der Beiträge eine Rolle.

PKV-Vergleich der Anbieter

Die private Krankenversicherung Anbieter unterscheiden sich teilweise erheblich hinsichtlich ihres Preis-Leistungs-Verhältnisses. Aufgrund der großen Anzahl von Angeboten ist es für den Laien schwierig, die eine private Krankenversicherung zu finden, die am besten zu den persönlichen Anforderungen und Wünschen passt.
Testergebnisse sind eine gute Möglichkeit einen Vergleich der PKV-Anbieter und eine Übersicht über die besten und günstigsten Tarife zu erhalten.
Renommierte Analysehäuser und Testinstitute, wie zum Beispiel Stiftung Warentest, Focus Money, Franke und Bornberg und das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI), führen regelmäßig Studien und Tests zur Privaten Krankenversicherung durch.

Private Krankenversicherung Vergleich der Testergebnisse

In den veröffentlichten Tests und Studien zur PKV werden häufig auch unterschiedliche Dinge bewertet. Meist ist das Preis-Leistungs-Verhältnis auf dem Prüfstand. Doch auch die Unternehmen selbst und ihre finanzielle Stabilität sind immer wieder Gegenstand des Interesses. In regelmäßigen Abständen erscheinen zudem Umfrageergebnisse zu den Themen Fairness und Kundenfreundlichkeit. Je nachdem, worauf die Verbraucher Wert legen, kann ein private Krankenversicherung Test einen ersten Hinweis liefern, welche Versicherung am besten zu einem passt.

Private Krankenversicherung Vergleich online sofort

Es gibt viele Seiten, die mit Tarif-Vergleichen werben. Doch auch bei einem PKV Vergleich online sind die Ergebnisse eher mit denen der Testinstitute vergleichbar. Ein Online-Vergleich kann zwar Alter, Einkommen und Berufsstand abfragen, die gesamte Krankheitsgeschichte jedoch nicht. Damit ist das Ergebnis jedoch eher eine Modellrechnung. Denn der Gesundheitszustand spielt für die Ermittlung der Beitragshöhe eine wichtige Rolle.

Ein wirklich qualifizierter und individuell auf Sie zugeschnittener Vergleich von PKV-Tarifen ist nur mit Beratung möglich. Hierfür sollte man sich an einen Versicherungsfachmann wenden, der sich auf die Private Krankenversicherung spezialisiert hat. Ein solcher Experte spricht mit Ihnen alle relevanten Angaben durch. Er kennt den Markt und weiß welche Anbieter für welche Berufsgruppen besonders geeignet sind. Außerdem hat er die Möglichkeit eine so genannte Voranfrage zu stellen, wenn Sie bereits Vorerkrankungen haben.

Vorteil der Voranfrage

Die PKV-Versicherer fragen vor Vertragsschluss eine Reihe von Eckdaten ab. Dazu gehört häufig auch die Frage, ob bereits Anträge abgelehnt oder mit Erschwernissen angenommen wurden. Da alle Fragen wahrheitsgemäß beantwortet werden müssen, können gerade Menschen mit Vorerkrankungen schnell ein Problem bekommen. Der Vorteil der Voranfrage besteht darin, dass die Frage nach abgelehnten Anträgen verneint werden kann, da es sich bei einer Voranfrage eben nicht um einen Antrag handelt.

Achtung: Die Versicherungsunternehmen gehen teilweise dazu über, anonyme Voranfragen nicht mehr zu akzeptieren. Da im Bereich der privaten Krankenversicherung jedoch keine Daten von Voranfragen gespeichert werden, stellt dieser Umstand erstmal kein Problem dar.

Angebot Private Krankenversicherung Vergleich

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Übersicht über die Leistungen einer privaten Krankenversicherung

Nicht jeder Tarif der privaten Krankenversicherung bietet die gleichen Leistungen. Wer ein Höchstmaß an Leistungen wünscht, muss auch mit höheren Beiträgen rechnen. Im Gegenzug kann die Höhe der Beiträge durch Leistungsausschlüsse enorm verringert werden. Wer sich darüber im Klaren ist, auf welche Leistungen er im Zweifel verzichten kann und zusätzlich eine Selbstbeteiligung vereinbart, kann sich mit Hilfe eines individuellen PKV-Vergleichs günstig versichern.

Typische Leistungen der privaten Krankenversicherung, die optional gewählt werden können:

  • Chefarztbehandlung
  • Einzel- oder Zweibettzimmer
  • Umfassende Leistungen bei Zahnbehandlungen und Zahnersatz
  • Kurtarife
  • Krankenhaustagegeld

Weitere Informationen zu den private Krankenversicherung Leistungen

Tarife im PKV Vergleich

Beim Abschluss einer privaten Krankenversicherung kann der Versicherte zwischen verschiedenen Tarifen wählen. Üblicherweise bietet jeder private Krankenversicherer drei Kategorien mit unterschiedlichen Leistungsniveau an.

Die Tarfikategorien

  • Premiumschutz
  • Komfortschutz
  • Grundschutz

Private Krankenversicherung Grundschutz

Tarife der Kategorie Grundschutz bieten die Möglichkeit, sich günstig privat zu versichern. In einzelnen Erstattungsbereichen kann das Leistungsniveau, jedoch unter dem der gesetzlichen Krankenversicherung liegen.

Einzelne Leistungen, die Grundschutz-Tarife im Regelfall enthalten, sind:

  • Unterbringung im Mehrbettzimmer
  • Zahnbehandlung: 80 Prozent
  • Zahnersatz: 60 Prozent
  • Leistung über Höchstsätze GOÄ (amb.)

Private Krankenversicherung Komfortschutz (auch Standardschutz)

Der Komfortschutz bietet meist ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Höchstleistungen werden jedoch in der Regel nicht geboten.

Folgende Leistungen sollte ein Tarif der Kategorie Standardschutz bieten:

  • Unterbringung im 2-Bettzimmer
  • Zahnbehandlung: mind. 90 Prozent
  • Zahnersatz: mind. 60 Prozent
  • Heilpraktikerleistungen
  • offener Hilfsmittelkatalog
  • 100 Prozent Kostenerstattung bei Direktkonsultation eines Facharztes
  • Leistung über Höchstsätze GOÄ (amb.)

Private Krankenversicherung Premiumschutz (auch Top-Schutz)

Versicherte, die einen Premiumschutz wählen, können einen leistungsstarken Schutz erwarten. Die Kosten sind meist allerdings auch entsprechend höher im Vergleich zu den anderen Tarifvarianten.

Ein Tarif mit Premiumschutz sollte folgende Leistungen bieten:

  • Unterbringung im 1 Bett-Zimmer
  • Zahnbehandlung: mind. 90 Prozent
  • Zahnersatz: mind. 80 Prozent
  • Heilpraktikerleistungen
  • offener Hilfsmittelkatalog
  • 100 Prozent Kostenerstattung bei Direktkonsultation eines Facharztes
  • Leistung über Höchstsätze GOÄ (amb./stat./Zahn)

Achtung: Basis- und Standardtarife sind nicht gleich Basis- und Standardschutz

Sowohl der Standardtarif, als auch der Basistarif sind so genannte Sozialtarife der Privaten Krankenversicherung. Beide Tarife bieten ein Leistungsniveau, welches in etwa dem der gesetzlichen Krankenversicherung entspricht. Hinzu kommt, dass die Beitragshöhe limitiert ist. Der Standardtarif darf nicht teurer sein, als der GKV-Höchstbeitrag. Der Basistarif darf nicht mehr kosten, als der GKV-Höchstbeitrag plus dem dem durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz der GKV.

Der Standardtarif

Der Standardtarif steht nur privat Versicherten offen, die bereits vor dem 1. Januar 2009 in der PKV versichert waren.

Der Basistarif

Im Gegensatz dazu können alle, die nach dem 31. Dezember 2008 in die PKV gewechselt sind, jederzeit in den Basistarif (LINK) eines beliebigen PKV-Unternehmens wechseln. Wer länger privat versichert ist, kann nur unter bestimmten Umständen in den Basistarif wechseln. Die Besonderheit des Basistarifes besteht darin, dass Annahmezwang (unter den genannten Voraussetzungen) besteht. Auch Risikozuschläge und Leistungsausschlüsse sind nicht erlaubt.

Mehr zum Thema Standard- und Basistarif finden Sie auf der Seite des Verbands der Privaten Krankenversicherung

Private Krankenversicherung Vergleich Berufsgruppen

Je nachdem, welcher Berufsgruppe der Versicherungsnehmer angehört, ist die Entscheidung für oder gegen eine private Krankenversicherung mehr oder weniger einfach. Selbständige, beispielsweise müssen sich privat versichern. Auch für Beamte ist die gesetzliche Krankenversicherung kaum eine sinnvolle Alternative. Im Gegensatz dazu können sich Angestellte nur dann privat versichern, wenn ihr Bruttoeinkommen über der so genannten Versicherungspflichtgrenze liegt. Bei Studenten und Rentnern sieht die Sache wieder anders aus. Für sie ist die PKV nur unter bestimmten Umständen empfehlenswert (Private Krankenversicherung Berufsgruppen).

Private Krankenversicherung für Beamte und Beamtenanwärter

Für Beamte und Beamtenanwärter lohnt es sich in der Regel immer, eine private Krankenversicherung abzuschließen. Davon zeugt auch die Aufschlüsselung der Mitgliederzahlen. Fast die Hälfte aller Privatversicherten sind Beamte.
Grund ist die so genannte Beihilfe.

Beihilfe und Beihilfetarife für Beamte

Beamte erhalten über die Beihilfe von ihrem Dienstherren  Zuschüsse zu den Krankheitskosten. Diese liegen zwischen 50 und 80 Prozent. Das heißt, die Krankenversicherung muss nur noch einen kleinen Teil der Kosten decken. Daher haben die Privaten Krankenversicherer spezielle Tarife entwickelt, die auf die Anforderungen von Beamten zugeschnitten sind. Diese Tarife auch Beihilfe-Tarife genannt, sind besonders kostengünstig. Trotzdem gibt es auch in der Privaten Krankenversicherung für Beamte Leistungsunterschiede zwischen den Angeboten. Gleiches gilt für die Beitragshöhe. Daher sollten auch Beamte vor dem Abschluss einer Versicherung einen PKV-Vergleich der Anbieter durchführen.

Stiftung Warentest Test: PKV-Tarife für Beamte im Vergleich

Stiftung Warentest führt in regelmäßigen Abständen PKV-Tests durch, in denen die Eignung der PKV-Tarife für verschiedene Berufsgruppen wie Selbständige, Angestellte und Beamte überprüft wird. Im Test aus dem Jahr 2014 wurde das Preis-Leistungs-Verhältnis von PKV-Tarifen für Beamte verglichen. Testsieger des Vergleichs von PKV-Tarifen für Beamte wurden unter anderem:

  • Concordia (BV20, BV30) → sehr gut (0,5)
  • Debeka (B20K, B30, WL20K, WL30) → gut (1,8)
  • Pax Familienfürsorge (B501) → gut (2,1)

Für die Tarife bei der Concordia zahlt der Modellkunde der Stiftung Warentest monatlich nur 196 €, für die Tarife der Debeka 219 € und bei der Pax Familienfürsorge 225 €.

Private Krankenversicherung Vergleich Selbständige

Selbstständige müssen sich privat oder aber freiwillig in der GKV versichern. Für Selbständige gelten keine Mindesteinkommensgrenzen. Ganz egal, wie hoch oder niedrig ihr Verdienst ist, sie können sich privat versichern.
Gerade zu Beginn der Selbständigkeit wird in der Regel besonderer Wert darauf gelegt, einen günstigen Versicherungsschutz zu bekommen. Etablierte Unternehmer hingegen wollen häufig eher auf einen möglichst leistungsstarken Schutz. Für beide Varianten bietet die private Krankenversicherung für Selbständige passende Lösungen. Durch die verschiedenen Leistungsvarianten können sich die Versicherten ihren Schutz recht individuell zusammenstellen. Außerdem wird der Beitrag, im Gegensatz zur GKV nicht anhand des Einkommens ermittelt. In der PKV gilt, je jünger (und gesünder) der Versicherungsnehmer ist, desto günstiger sind auch die Beiträge.

Private Krankenversicherung für Studenten

Sind bestimmte Voraussetzungen erfüllt, können sich auch Studenten privat versichern. Der Student kann beispielsweise in die PKV eintreten, wenn auch die Eltern privat versichert sind. Die Private Krankenversicherung für Studenten lohnt sich aber in der Regel nur, wenn der Student weiß, dass er nach dem Studium in der PKV Mitglied bleibt.
Ein abgeschlossene Studium allein reicht nicht aus, um privat versichert zu bleiben. Nach dem Studium müssen bestimmte Kriterien erfüllt werden, wie das Erreichen der Jahresarbeitsentgeltgrenze oder die Zugehörigkeit zur Berufsgruppe der Selbständigen oder Beamten. Im PKV-Vergleich der Anbieter für Studenten fiel im Jahr 2013 besonders die Debeka auf. Sie bietet den Versicherten neben besten Leistungen auch einen bezahlbaren Tarif.

PKV im Alter: Unbezahlbar?

Da bei der Beitragshöhe des PKV-Tarifs auch das Alter eine wichtige Rolle spielt, ist es nicht verwunderlich, dass PKV Kosten mit dem Alter steigen. Denn selbst wenn der potenzielle Versicherungsnehmer bei bester Gesundheit ist, steigt mit dem Alter auch das Krankheitsrisiko. Allerdings bietet die private Krankenversicherung in diesem Zusammenhang eine Lösung: die Altersrückstellungen. Sie sorgen dafür, dass die Preissteigerung für langjährige Kunden im Alter nicht ganz so drastisch ausfällt. Schon zu Beginn der Versicherungszeit sind diese in den Beitrag integriert. Generell sollten Tarife jedoch vor dem Abschluss auf ihre Beitragsstabilität überprüft werden. Denn Tarife, die zu Beginn sehr günstig sind, können im Alter trotzdem extrem steigen und so zur bösen Überraschung werden.

Was ändert sich in der PKV bei Eintritt in die Rente?

Der Versicherungsschutz bleibt auch mit Eintritt in die Rente in vollem Umfang erhalten. Auch die Beiträge ändern sich erstmal nicht. Allerdings entfällt der Arbeitgeberzuschuss. Versicherte können aber einen Zuschuss vom Rentenversicherungsträger beantragen. Dieser richtet sich nach der Höhe der Rente und ist dann so hoch wie für GKV-Versicherte.
Privat Versicherte können als Altersvorsorge einen Beitragsentlastungstarif in ihren Versicherungsschutz integrieren. Dieser sorgt, dafür, dass man ab dem vertraglich vereinbarten Alter einen geringeren Versicherungsbeitrag zahlen muss.

Die Private Krankenversicherung im Vergleich zur GKV

Für viele ein ausschlaggebender Grund, von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung zu wechseln, ist die Berechnung der Beitragshöhe.

Bei der Gesetzlichen Krankenversicherung richtet sich der Beitragssatz nach dem Einkommen. Wer wenig hat, zahlt dementsprechend auch weniger. Andererseits heißt das im Umkehrschluss, wer viel verdient, zahlt auch viel. Hinzu kommt, dass Mitglieder der GKV abgesehen, von vereinzelt angebotenen Bonusprogrammen kaum Einfluss auf die Beitragshöhe nehmen können. Im Gegensatz dazu hat der Versicherungsnehmer in der privaten Krankenversicherung verschiedene Möglichkeiten die Kosten zu beeinflussen. Dazu zählen unter anderen die Wahl des Tarifes und die Selbstbeteiligung.

Die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen sind zum größten Teil klar festgelegt und durch den Gesetzgeber vorgegeben. In der privaten Krankenversicherung können sich die Versicherten ihren Schutz individueller gestalten. Alle versicherten Leistungen sind garantiert.

GKV-Vorteil: Familienversicherung

Ein klarer Vorteil der Gesetzlichen Krankenversicherung gegenüber der PKV ist die Tatsache, dass nicht berufstätige Ehepartner und Kinder, für die ein Anspruch auf Kindergeld besteht, kostenlos mitversichert sind.

Mehr zu den Vor- und Nachteilen der Privaten Krankenversicherung und einen umfassenden Einblick in die Unterschiede zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung können Interessierte hier erhalten.

Kostenlose Beratung von Experten

Als erfahrenen und unanbhängigen Versicherungsvermittler im Bereich Private Krankenversicherung können Sie uns täglich von 9 bis 18 Uhr unter 030 – 120 82 82 8 erreichen oder per E-Mail an kontakt@transparent-beraten.de

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Private Krankenversicherung Vergleich: Die Kosten

Wie bereits angedeutet, gibt es vielfältige Möglichkeiten, Einfluss auf die Beitragshöhe ihrer PKV zu nehmen.
Die Private Krankenversicherung Kosten ergeben sich hauptsächlich aus dem Zusammenspiel von vier Faktoren.

  • das Alter
  • der Gesundheitszustand
  • der Beruf
  • die Leistungen

Die ersten drei Faktoren lassen sich kaum beeinflussen. Einzig über einen frühzeitigen Abschluss kann der Versicherte hier positiv einwirken.

In Bezug auf die Leistungen gibt es allerdings einen recht großen Spielraum um die Kosten zu senken.

Welche Leistungen sind verzichtbar?

PKV-Kunden, die die Kosten senken möchten, sollten darüber nachdenken, auf welche Leistungen sie eventuell verzichten können. Auch wenn das eines der Verkaufsargumente der Privaten Krankenversicherer ist, kann die Frage gestellt werden, ob man unbedingt eine Chefarztbehandlung braucht. Auch die Unterbringung im Einbettzimmer ist vielleicht nicht für jeden zwingend erforderlich.
Ein weitere Möglichkeit an Leistungen zu sparen, ist die Erstattungsquote für bestimmte Bereiche. Wessen Augen und Gebiss in Ordnung sind, für den genügen sicher Kostenerstattungen von 50 bis 70 Prozent..

Welche Leistungen sind für Sie persönlich verzichtbar? Lassen Sie sich dazu von uns beraten und kontaktieren Sie uns gern – unverbindlich und kostenfrei: 030 – 120 82 82 8 (Mo – Fr: 9 – 18 Uhr) oder per E-Mail unter kontakt@transparent-beraten.de.

Private Krankenzusatzversicherungen im Vergleich

Nicht jeder kann in die Private Krankenversicherung wechseln. Allerdings gibt es noch andere Möglichkeiten seinen Versicherungsschutz zu erweitern. GKV-Versicherte, die sich einen umfangreicheren Versicherungsschutz wünschen, können die GKV-Leistungen über ambulante und stationäre Zusatztarife der Privaten Krankenversicherung erweitern.

Die Zusatzversicherungen zur GKV im Überblick

Zahnzusatzversicherungen

Gesetzlich Versicherte müssen rund 35 bis 50 Prozent der Kosten im Bereich Zahnersatz selbst tragen. Mit Hilfe einer Zahnzusatzversicherung kann man seinen Eigenanteil erheblich senken. Welche Kosten in welchem Umfang übernommen werden, ist zum Teil sehr unterschiedlich geregelt.

Stationäre Zusatzversicherungen

Bei den stationären Zusatzversicherungen gibt es zwei Versicherungsvarianten.

Die Krankenhaustagegeldversicherung leistet pro Tag, den der Versicherungsnehmer im Krankenhaus verbringt einen bestimmten Geldbetrag. Ziel ist es Kosten, die durch den Krankenhausaufenthalt entstehen abzudecken.

Das Krankenhaustagegeld hat den Vorteil, dass der Versicherte frei darüber verfügen kann. Es ist im Gegensatz zu den Leistungen einer Krankenhauszusatzversicherung nicht zweckgebunden.

Mit der Krankenhauszusatzversicherung erhöht sich der Behandlungskomfort. Dazu gehören beispielsweise die freie Wahl des Krankenhauses, die Unterbringung in einem Ein- oder Zweibettzimmer und die Chefarztbehandlung.

Ambulante Zusatzversicherungen

Bei den ambulanten Zusatzversicherungen gibt es so genannte Ergänzungstarife und Kostenerstattungstarife.

Die ambulanten Ergänzungstarifen sind meist Teil eines Versicherungspaketes und sichern bis zu bestimmten Höchstbeträgen folgende Leistungen ab:

  • Sehhilfen
  • Hörgeräte
  • gesetzlich vorgeschriebenen Zuzahlungen des Versicherten zu ärztlich verordneten Medikamenten
  • Hilfsmittel

Die zweite Variante der ambulanten Zusatzversicherung sind Kostenerstattungstarife. Gesetzlich Versicherte haben die Möglichkeit anstelle von Sachleisutngenen die Erstattung der Kosten zu wählen. Diese Zahlungen können dann durch einen privaten Kostenerstattungstarif erweitert werden. Kostenerstattungstarife gibt es für ärztliche oder zahnärztliche Behandlungen, für Arzneimittel und die Krankenhausbehandlungen.

Versicherte, die den Weg über Kostenerstattungen gehen, müssen dann ähnlich wie Privatpatienten in Vorleistung gehen. Das heißt, der Versicherte schließt mit dem Arzt einen Behandlungsvertrag ab. Der Arzt stellt dem Patienten eine Rechnung und der Patient begleicht diese. Die Rechnung muss bei der Krankenkasse eingereicht werden. Diese erstattet einen Teil der Kosten. Je nach vertraglicher Vereinbarung erhält der Versicherte über den privaten Kostenerstattungstarif die restlichen Kosten oder einen Teil davon erstattet.

Zusatzversicherung für Heilpraktikerbehandlung

Die Zusatzversicherung für Heilpraktikerbehandlung erstattet zwischen 50 und 80 Prozent der Kosten. Häufig legt die Versicherung einen jährlichen Höchsterstattungsbetrag fest, der im Regelfall zwischen 250 und 1.000 Euro liegt.

Zusatzversicherung für Kuraufenthalte

Auch wenn Kuren Teil der Leistungen der GKV sind. Gibt es meist eine erhebliche Finanzierungslücke, die der Versicherte dann allein füllen muss. Wer sich hier rundum absichern möchte kann eine Zusatzversicherung für Kuraufenthalte oder eine Kurtagegeldversicherung abschließen.

Fazit private Krankenzusatzversicherung

Die Möglichkeiten den gesetzlichen Schutz zu erweitern sind vielfältig. Allerdings gibt es auch hier Leistungen die sinnvoller sind als andere. Ein Zahnzusatzversicherung ist beispielsweise für fast jeden eine sinnvolle Ergänzung. Die Tarife sind nicht teuer und lohnen sich häufig bereits, wenn der Versicherte halbjährlich eine professionelle Zahnreinigung durchführen lässt.
Inwieweit ein Kurtagegeld sinnvoll ist, hängt jedoch davon ab, wie oft der Versicherungsnehmer zur Kur fährt.
Lassen Sie sich zu dem Thema am besten beraten. Denn auch bei den Tarifen der Zusatzversicherungen gibt es zum Teil große Preis-Leistungs-Unterschiede.

Private Krankenversicherungen im Vergleich

Wer die Möglichkeit hat, sich privat zu versichern, ist in der PKV meist auch besser aufgehoben, als in der GKV. Der Leistungsumfang ist in der Regel deutlich größer. Häufig ist der Versicherungsschutz dazu noch günstiger als in der GKV, da sich die Beitragshöhe nicht nach dem Gehalt richtet. In jedem Fall sollte vor dem Abschluss eines PKV-Vertrages jedoch ein Private Krankenversicherung Vergleich stehen. Im besten Fall kontaktiert man außerdem einen Versicherungsberater.

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